Maestro-Handwerkermarkt in Forchheim: Toller Erfolg
Tausende strömten auf den Maestro- Handwerkermarkt in Forchheim
Gelungener Auftakt der Maestro- Handwerkermärkte in Oberfranken
Gelungener Auftakt der Maestro- Handwerkermarkt in Forchheim: zum nunmehr dritten Mal haben die Kreishandwerkerschaft Forchheim und die Handwerkskammer in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Forchheim den Maestro- Handwerkermarkt in Forchheim organisiert. „Die Bilanz fällt äußerst positiv aus“, so Kreishandwerksmeister Werner Oppel und sein Stellvertreter Hermann Hölzlein, die den Maestro- Handwerkermarkt in Forchheim organisiert haben. „Bestes Wetter, Tausende von Besuchern und zufriedene Aussteller: unser nunmehr dritter Maestro- Handwerkermarkt hat sich endgültig als Großveranstaltung in Forchheim etabliert.“
Vom Rathaus bis zur Kaiserpfalz gab es Kunsthandwerk und Design zum anfassen, gabe es Beratung, Information und Ausstellungsobjekte rund um die Themen Renovieren, Sanieren und Modernisieren, Treppen und Geländer, Metallbau, Energie- und Solartechnik, Auto und Zweirad, Kunsthandwerk und Genuss, das ganze von den Handwerksmeistern höchstpersönlich präsentiert und mit lebenden Werkstätten und Sondervorführungen kombiniert.
Kreishandwerksmeister Werner Oppel und Präsident Thomas Zimmer konnten zur Eröffnung des Handwerkermarkts bei bestem Wetter zahlreiche Ehrengäste begrüßen. So die Bundestagsabgeordneten Sebastian Körber und Thomas Silberhorn, den Forchheimer Landrat Reinhard Glauber und den Forchheimer Oberbürgermeister Franz Stumpf.
„Wir blicken sehr optimistisch in die Zukunft“, so Präsident Thomas Zimmer bei der Eröffnung. „Unsere letzte Konjunkturumfrage hat ergeben, dass 85 Prozent unserer Betriebe zufrieden oder sogar sehr zufrieden sind. In Forchheim, so Zimmer sind es sogar 89 Prozent.“ Zimmer betonte, dass die Handwerkermärkte auch für die Imagewerbung des Handwerks besonders wichtig sind. „Wir wissen, der demografische Wandel kommt. Wir müssen uns mehr als früher darum kümmern, dass begabte junge Menschen ins Handwerk gehen. Wir müssen hier auch den Schritt in Richtung Migration gehen, um unseren Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften langfristig decken zu können. Getreu des neuen Slogans der Imagekampagne „Bei uns zählt nicht wo man herkommt sondern wo man hin will.“ Dass das funktioniert, so Zimmer, beweist der Leistungswettbewerb der Handwerksjugend. Fünf der 41 Kammersieger vom letzten Jahr waren in Russland geboren.
Oberbürgermeister Franz Stumpf bestätigte die Wichtigkeit der Nachwuchswerbung für das handwerk und appellierte an alle Betriebe, junge Leute für das Handwerk zu gewinnen. „Selbst der Herrgott braucht Glocken, um für sich zu werben. Das Handwerk hat seine Imagekampagne und die Handwerkermärkte.“
Für die Eröffnung hatte sich Kreishandwerksmeister Werner Oppel ein ganz besonderes Highlight ausgedacht. Aus dem Forchheimer Rathaus kam der stellv. Obermeister mit einem neuen Gefährt und Gefäß, aus dem der fränkische Champagner, der Charlemagne für die Gäste ausgeschenkt wurde, und das ganz im Stil der Imagekampagne gehalten war: Das neue Gefährt war ein umgebauter Schubkarren, auf fränkisch „a Rowern“, die mit Eis gefüllt war und aus der der Charlemagne in Ströme floss.