Show für das Bamberger Handwerk
Solar- und Heizungstechnik, Energieeinsparung, Haussanierung, Stuck- und Malerarbeiten, Schreiner, Wintergärten, Hörakustiker, Kunsthandwerk, Küchen, Kachelofenbau, Bäckerei, Metzgerei, Brauerei, Umrüstung auf Autogas, Landmaschinen und und und: das Handwerk präsentierte sich am 9. und 10. Juli attraktiv und vielfältig auf dem Maxplatz in Bamberg.
HWK- Vizepräsident Mathias Graßmann stellte bei der Eröffnung selbstbewusst die Bedeutung des Handwerks für Bamberg heraus. „Jede vierte Arbeitsstätte Oberfrankens ist ein Handwerksbetrieb, jeder fünfte Arbeitnehmer in Oberfranken ist im Handwerk beschäftigt und jeder dritte Lehrling Oberfrankens lernt in einem Handwerksbetrieb: Wir sind das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht von nebenan. Ohne uns läuft nichts, so Graßmann. Wir halten das Weltkulturerbe Bamberg fit. Unser Servicenetz sorgt dafür, dass in allen 200.000 Gebäuden Oberfrankens die Technik funktioniert und dass alle 600.000 motorgetriebenen Fahrzeuge, die es in Oberfranken gibt, in Schuss gehalten werden. Wir haben 600.000 Menschen ihre Brille individuell angepasst. Wir schneiden jedes Jahr 3 Millionen Menschen die Haare. Ich möchte gar nicht wissen, wie Bamberg ausschauen würde, wenn sich jeder die Haare selbst schneiden würde, so Graßmann zum Bamberger Oberbürgermeister Andreas Starke.
Starke dankte dem Bamberger Handwerk für seine enorme Ausbildungsleistung und den Ausstellern für ihr Engagement beim Handwerkermarkt. Dank vom Oberbürgermeister gab es auch in Richtung des Bundestagsabgeordneten Thomas Silberhorn für die Konjunkturpakete der Bundesregierung, die der Stadt, aber auch dem regionalen Handwerk sehr zugute kommen. Die Beteiligung regionaler Handwerksbetriebe bei Infrastruktur- und Baumaßnahmen der Stadt Bamberg liege bei 50 Prozent, auch bei m Bau des Freizeitbads Bambados. Im Bereich Denkmalschutz sind sogar 90 Prozent der Aufträge in der Region geblieben, so der Bamberger Oberbürgermeister.
Hauptgeschäftsführer Thomas Koller erinnerte an die Anfänge der Handwerkermärkte im Jahr 2004. Damals, so Koller, hatten wir Konjunkturflaute. So entstand die Idee der Handwerkermärkte: wenn der Kunde nicht zum Handwerk kommt dann kommt eben das Handwerk zum Kunden. Seitdem hat die Handwerkskammer 34 Handwerkermärkte in ganz Oberfranken durchgeführt. Mit mehr als 2000 ausstellenden Handwerksbetrieben und über 500.000 Besuchern. Koller und der Bamberger Kreishandwerksmeister Kaspar Reinfelder gaben anschließend den offiziellen Startschuss für den Maestro- Handwerkermarkt.
Johann Götz, Leiter des BTZ Bamberg und Organisator des Handwerkermarkts in Bamberg zog eine positive Bilanz. Auch wenn die Hitze am Samstag und Sonntag den einen oder anderen Besucher in die Freibäder zog: Vor allem bis zu den frühen Nachmittagen war der Handwerkermarkt gut besucht. Und auch die Blitzumfrage nach dem Handwerkermarkt ergab überwiegend zufriedene Bewertungen der Aussteller. Es wurden Adressen geschrieben und es wurde auch gut verkauft.