Toller Erfolg: Die Berufsmessen in Oberfranken
Ja, es war ein Kontrastprogramm zur Schule und es gab interessierte, staunende und sogar leuchtende Gesichter: Einen solchen Schüleransturm haben die Handwerkskammer und die mitmachenden Innungsbetriebe noch nicht erlebt: mehr als 6000 Schülerinnen und Schüler haben bisher die Berufsmessen Handwerk in den Berufsbildungs- und Technologiezentren der Handwerkskammer besucht.
Die Berufsmessen waren zusammen mit über 100 oberfränkischen Haupt- und Realschulen vorbereitet worden. Die Schüler waren zuvor in den Schulen über die verschiedenen Berufsfelder des Handwerks informiert worden und hatten im Vorfeld schon ihre Interessensschwerpunkte gewählt.
In Bayreuth, Coburgb Bamberg und Hof besuchten die Schüler dann ganz gezielt ihre Wunsch- Handwerksberufe und Berufsfelder. Sie wurden dabei von den Ausbildungsmeistern der Handwerkskammer begleitet und betreut. Die Schüler erlebten an den liebevoll und zusammen mit vielen Handwerksbetrieben aufgebauten Praxis- Stationen die Welt des Handwerks einmal ganz anders, und zwar von der praktischen Seite. Sie durften an den Stationen selbst Hand anlegen, erlebten, mit welchen Materialien und Werkzeugen sie gut umgehen können und bekamen einen tiefen und sehr intensiven Einblick in mehr als 30 verschiedene Handwerksberufe und Berufsfelder.
Es wurde geknetet, gemalt, gehämmert, mit Computern gearbeitet, gesägt und gebohrt. Moderatoren von Radio Galaxy und die neuen Imagefilme aus der Imagekampagne des Handwerks mit dem vor allem bei den Jugendlichen sehr bekannten Fernsehentertainer Simon Gosejohann hatten jeweils davor für die nötige Stimmung gesorgt.
Das Fazit ? Wir sind hochzufrieden, so HWK- Präsident Thomas Zimmer und Hauptgeschäftsführer Thomas Koller. „Der Aufwand hat sich gelohnt. Wir danken unseren Innungsbetrieben und unseren HWK- Mitarbeitern, für die perfekte Vorbereitung und Durchführung der Berufsmessen. Das Konzept der Berufsmessen hat sich absolut bewährt. Die Berufsmessen sind ein wichtiger Baustein für die Entwicklung eines flächendeckenden Konzepts zur Nachwuchs-sicherung im oberfränkischen Handwerk und werden auch in den kommenden Jahren durchgeführt.“