Die 54 besten Junghandwerker Oberfrankens

Im Bild von links nach rechts:
Thomas Koller, Hauptgeschäftsführer HWK Bayreuth, III. Landessieger Systemelektroniker: André Walz aus Effeltrich, Walz Heinz GmbH Laborgeräte, Effeltrich, I. Landessieger Zweiradmechaniker, FR Fahrradtechnik: Hannes Hüttmann aus Neunkirchen, Peter Rammensee Radl-Stadl, Igensdorf Wilhelm Wenning, Regierungspräsident, II. Landessiegerin Zahntechniker: Justine Kaletta aus Erlangen, Dietzel + Rösch Dental GmbH, Forchheim, Werner Oppel, Kreishandwerksmeister Forchheim, Thomas Zimmer, Präsident HWK

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Im Bild von links nach rechts: Thomas Koller, Hauptgeschäftsführer HWK Bayreuth, III. Landessieger Systemelektroniker: André Walz aus Effeltrich, Walz Heinz GmbH Laborgeräte, Effeltrich, I. Landessieger Zweiradmechaniker, FR Fahrradtechnik: Hannes Hüttmann aus Neunkirchen, Peter Rammensee Radl-Stadl, Igensdorf Wilhelm Wenning, Regierungspräsident, II. Landessiegerin Zahntechniker: Justine Kaletta aus Erlangen, Dietzel + Rösch Dental GmbH, Forchheim, Werner Oppel, Kreishandwerksmeister Forchheim, Thomas Zimmer, Präsident HWK

Die Handwerkskammer hat am 27. Januar die besten Junghandwerker Oberfrankens ausgezeichnet. Sie wurden in 54 verschiedenen Ausbildungsberufen ermittelt. Hintergrund der Auszeichnung ist der Leistungswettbewerbs des Deutschen Handwerks, der im Jahr 2011 zum 60. mal durchgeführt worden ist. Der Leistungswettbewerb wird berufsbezogen durchgeführt. In manchen Berufen, z.B. Friseur, Fliesenleger oder Elektrotechniker werden regelrechte praktische Wettbewerbe durchgeführt. In anderen Berufen, in denen das zeitlich nicht möglich ist, z.B. Siebdrucker, Seiler, Drechsler, Feinwerkmechaniker oder Buchbinder, wird das Gesellenprüfungsstück zur Beurteilung herangezogen.

Der Leistungswettbewerb findet jedes Jahr zunächst auf Innungsebene, dann auf Kammerebene (Oberfranken), dann auf Landesebene (Bayern), und dann auf Bundesebene statt. Nur jeweils die Sieger können sich für die nächste Runde qualifizieren. Der Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks auf Landesebene fand im Jahr 2011 in Ansbach und auf Bundesebene in Bielefeld statt.

33 der Oberfrankensieger, so Handwerkskammer- Präsident Thomas Zimmer bei der Ehrung, sind sogar beim Landesentscheid unter die Top 3 gekommen. „Oberfranken stellte 15 Landes- Dritte, 8 Landeszweite und 10 Landessieger. Und von den 10 Landessiegern, also Bayerns besten Junggesellen wiederum wurde einer deutscher Vizemeister und drei sogar Bundessieger. Ich gratuliere Ihnen zu diesem super Ergebnis, auf das Sie Sie stolz sein können. Wir sind es auf jeden Fall! Sie beweisen und stehen für den Slogan aus der Imagekampagne des Handwerks „Unser Team hat 5 Millionen Profis. Und alle kommen aus der eigenen Jugend“.

 

Zimmer betonte, dass dieser Erfolg nicht von selbst gekommen ist. „Ich weiß, wie viel Sie in den vergangenen Jahren, Monaten und Wochen gelernt, gearbeitet und getüftelt haben, wie aufregend die Prüfungen waren und wie glücklich Sie nun sind, dass Ihnen alles so hervorragend gelungen ist. „Unsere Hochachtung“, so Zimmer, „gilt den Oberfrankensiegern, aber auch denen, die es verstehen, hervorragende junge Handwerker auszubilden. Ich gratuliere und danke aber allen Ausbildern in unseren Betrieben, den Lehrern an den Berufsschulen und den Ausbildungsmeistern der Handwerkskammer. Sie haben ja letztendlich den Grundstein für Ihren Erfolg gelegt“. Der Kammerpräsident dankte aber auch den Eltern, Familienangehörigen und Freunden, die die Siegerinnen und Sieger in dieser Zeit mit getragen haben. Solche Erfolge sind immer auch ein Stück Teamarbeit, so Zimmer.

Für das Jahr 2012 gab sich der Kammerpräsident optimistisch. „Wir befinden uns derzeit in einem 20- Jahres- Hoch. Und im gerade zu Ende gegangenen Jahr 2011 haben unsere Handwerksbetriebe dafür gesorgt, dass trotz zurückgehender Bewerberzahlen fast 2.900 Lehrverträge registriert werden konnten. Damit bieten unsere Handwerksbetriebe Jugendlichen eine echte Zukunftschance und sichern zugleich auch ihren eigenen künftigen Fachkräftenachwuchs“.

Hintergrundinfo

Im Handwerk wird bundesweit jedes Jahr der so genannte Praktische Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks durchgeführt, im Jahr 2011 war es zum 60. mal. Die Idee des Wettbewerbes selbst geht auf die HWK für Oberfranken, zurück. Zu ihrem 50jährigen Bestehen hat die Vollversammlung der Kammer am 8. Mai 1950 in Bayreuth den 1. oberfränkischen Leistungswettbewerb beschlossen. Schon ein Jahr später wurde diese Idee auch von allen anderen Handwerkskammern übernommen und einige Jahre später auf Landes- und Bundesebene fortgesetzt. Der Wettbewerb hat also eine lange Tradition. Er richtet sich an Junghandwerkerinnen und Junghandwerker, die jünger als 25 Jahre sind und im praktischen Teil ihrer Gesellenprüfung mindestens die Leistung „gut“ erbracht haben.

Die Handwerkskammer ehrt die Oberfrankensieger immer im Januar des darauf folgenden Jahres. Dies hat den Grund, dass erst im Zeitraum von Oktober bis Dezember die Landes- und Bundessieger und damit die Platzierungen aller Oberfrankensieger fest stehen.

Seite aktualisiert am 02. März 2012online seit 30. Januar 2012

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