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18 Goldene Meisterbriefe in Coburg verliehen
Die Handwerkskammer für Oberfranken hat bei einer Feierstunde am Montagabend in Coburg 18 Handwerker mit dem Goldenen Meisterbrief ausgezeichnet. "Sie haben immer Ihr Bestes gegeben und sich von Hindernissen nicht abschrecken lassen", sagte Thomas Zimmer, Präsident der oberfränkischen Handwerkskammer in seiner Laudatio zu den versammelten Jubilaren. "Sie waren und Sie sind eine Bereicherung für unsere Wirtschaftsgruppe Handwerk." Mit dem Goldenen Meisterbrief ehrt die Handwerkskammer Handwerksmeister, die zum einen älter als 65 Jahre sind und mehr als drei Jahrzehnte ihr Handwerk selbstständig ausüben. Der Coburger Kreishandwerksmeister Knut von Berg wurde beim Festakt mit dem Ehrenmeisterbrief ausgzeichnet.
Handwerkspräsident Zimmer wies auch auf das Engagement der Geehrten über die reine Erwerbstätigkeit hinaus hin. Handwerksmeisterinnen und -meister seien bekannt für ihr ehrenamtliches Engagement, in berufsständischen Vereinigungen, in der Kommunalpolitik, in Sportclubs, Kirche und Bürgervereinen. "Ohne Sie wäre unsere Gesellschaft ärmer und das soziale Klima in unserem Lande kälter.
Thomas Zimmer blickte mit Optimismus auf die künftige wirtschaftliche Entwicklung des oberfränkischen Handwerks. "88 Prozent der Betriebe berichten aktuell von einer guten bzw. befriedigenden Geschäftslage." Die Beschfätigungslage im oberfränkischen Handwerk sei stabil.
Die Verleihung des Ehrenmeisterbriefes an Kreishandwerksmeister Knut von Berg begründete Zimmer mit dessen "ganz besonderen Verdiensten um das Gesamthandwerk und die Allgemeinheit". Er wies darauf hin, dass Berg seit 2007 Obermeister der Bauinnung Coburg sei. Er habe die Kreishandwerkerschaft Coburg wieder belebt. Er wies auf Bergs ehrenamtliches Mitwirken im Vorstand der Handwerkskammer für Oberfranken, im Aufsichtsrat der Wirtschaftsförderungsgesellschaft der Stadt Coburg und im Vorstand der Stiftung Sonntagsschule Coburg hin. Er sei Richter am Arbeitsgericht, und die Berufsmesse "Handwerk" sei inzwischen ein Vorbild für die anderen Kreishandwerkerschaften in Oberfranken. In seinen Dank bezog Zimmer auch Ehefrau Irene von Berg mit ein.
Landrat Michael Busch lobte Können und Beharrlichkeit der Handwerksjubilare und stellte deren Wirkung für den heimischen Wirtschaftsraum heraus. "Sie, meine Damen und Herren, sind Vorbilder von unschätzbarem Wert!"
Den Goldenen Meisterbrief erhielten der Holzbildhauermeister Roland Bätz aus Coburg, Harald Böhm von der Kirchner Elektrotechnik GmbH in Coburg, die Friseurmeisterin Ursula Brade aus Sonnefeld, die Speiseeisherstellerin Annamaria da Col aus Coburg, der Bäckermeister Eberhard Franke aus Lahm/Itzgrund, der Kraftfahrzeugmechanikermeister Peter Franz aus Seßlach, der Kraftfahrzeugmechanikermeister Peter Glaser aus Rödental, der Friseurmeister Hans Hartung aus Bad Rodach, der Schreinermeister Heinz Klaus aus Großheirath, der Friseurmeister Eddie Krug aus Neustadt, der Fliesen-, Platten und Mosaiklegermeister Horst Pusch aus Ahorn, der Glasbläser und Glasapparatebauer Horst Rebert aus Weitramsdorf, der Elektroinstallateurmeister Ullrich Reuss aus Lautertal, der Heizungsbauermeister Klaus Schmied aus Rödental, der Friseurmeister Karl Schneiderbanger aus Seßlach, der Maler- und Lackierermeister Dieter Schubert aus Coburg, Diplom-Ingenier Dieter Voit aus Ahorn und der Fliesen-, Platten- und Mosaiklegermeister Günter Voit aus Ahorn.