25 Jahre Inkassostelle, 25 Jahre Creditreform

InkassoLupe

Stolzes Jubiläum: Die Inkasso- und Verrechnungsstelle hat die Aufgabe, die oberfränkischen Handwerksbetriebe und handwerksähnlichen Unternehmen vor Forderungsausfällen zu schützen, indem auf Wunsch offene Forderungen eingezogen werden.

Seit dem Jahr 1987 hat die Inkasso- und Verrechnungsstelle 1.500 Handwerksbetriebe betreut. Das Gesamtvolumen der Forderungsausfälle beläuft sich auf ca. 14 Mio. €.

Insgesamt wurden ca. 12.000 Forderungsan-gelegenheiten erfolgreich durchgeführt.

Gleichzeitig kann die Handwerkskammer ein weiteres Jubiläum begehen: seit 25 Jahren ist die Handwerkskammer Mitglied beim Verband Creditreform, der seinen Mitgliedern Wirtschaftsauskünfte und verschiedenste Marketingservices anbietet. Siegfried Lang von der Creditreform übergab HWK- Hauptgeschäftsführer Thomas Koller dazu eine Urkunde.

Der Service der Inkasso- und Verrechnungsstelle

Die Kontrolle des pünktlichen Zahlungseinganges und der Schutz vor Forderungsausfällen sind ebenso wichtig für einen Betrieb wie die erbrachte Leistung. Gefahrenquellen im Betrieb können sein: keine zeitnahe Rechnungsstellung, unzureichender Mahndienst, nachlässige Fristenkontrolle und die nicht durchgeführte Prüfung der Kreditwürdigkeit des Auftraggebers.

Als wirtschaftliche Folgen ergeben sich daraus, dass die eigene Liquidität (Zahlungs-fähigkeit) gemindert wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass beim Einkauf nicht skontiert werden kann (= entgangener Gewinn) und dass es zu erhöhten Zinsaufwendungen kommt (Kosten des Betriebsmittel- bzw. Kontokorrentkredites).

Selbstverständlich wird neben der Liquidität auch die Rentabilität, also die Gewinnsituation des Betriebes, beeinträchtigt. Die steigenden Zinsaufwendungen wirken sich auf die Kalkulation des Betriebes aus. Es müssen eventuell höhere Preise am Markt verlangt werden, wodurch die Konkurrenzfähigkeit beeinträchtigt wird. Im schlimmsten Fall kommt es aufgrund mangelnder Liquidität zur Kündigung der Kredite seitens der Bank. Dies würde das Ende des Unternehmens bedeuten, d. h., das Insolvenzverfahren wäre unumgänglich.

Um Sie davor zu schützen, gibt es die Inkasso- und Verrechnungsstelle. Die Inkasso- und Verrechnungsstelle mahnt noch einmal für Sie, und - wenn nötig - wird auf Wunsch das gerichtliche Mahnverfahren über eine Rechtsanwaltskanzlei eingeleitet.

Anschrift: Inkasso- und Verrechnungsstelle der HWK für Oberfranken, 95440 Bayreuth.

Ansprechpartner: Herr Frank Behmer, Telefon 0921 910-153, Telefax 0921 910-45153, frank.behmer@hwk-oberfranken.de

Seite aktualisiert am 07. März 2013online seit 19. April 2012

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