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Prognos-Studie stellt Innovationsstärke des Handwerks heraus

Handwerk ist ein entscheidender Innovationsfaktor für den Standort Deutschland

Innovativ, qualifiziert und verantwortungsbewusst - Neue Prognos-Studie unterstreicht die wirtschaftliche und gesellschaftliche Leistungskraft des Handwerks

Das Handwerk ist ein entscheidender Innovationsfaktor für den Standort Deutschland. Von der Entwicklung bis zur Anwendung und Verbreitung von Innovationen, in jeder Phase des Innovationsprozesses spielt das Handwerk eine wichtige Rolle. Dies ist das Fazit einer aktuellen Studie der Prognos AG, die heute der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) gemeinsam mit den

Handwerkskammern im Bundeswirtschaftsministerium an Staatssekretär Hartmut Schauerte übergeben hat.

Unter dem Titel "Zukunft Handwerk! Der Beitrag des Handwerks im Innovationsprozess" beschreibt das Prognos-Gutachten detailliert die innovativen Kompetenzen und Potenziale von Handwerksbetrieben in Deutschland: Sie sind Innovatoren und Impulsgeber neuer Technologien, kompetente Problemlöser und Optimierer oder Multiplikatoren bereits vorhandener Technologien.

Die HWK für Oberfranken hat dies zuletzt mit ihren erfolgreichen Initiativen "Weltklasse Oberfranken" und Design-Initiative "Seitensprünge" mehrfach dokumentiert. "Die Studie bestätigt einmal mehr, so stv. Hauptgeschäftsführer Thomas Koller von der Handwerkskammer für Oberfranken, dass gerade das Handwerk und der Mittelstand in Deutschland maßgeblich die Innovationsprozesse und die Umsetzung von Neuerungen in marktfähige Produkten prägt. Viele assoziieren Innovation sofort mit Großindustrie und Großforschungseinrichtungen und vergessen, dass Innovationsprozesse von der Grundlagenforschung über die anwendungsbezogene Forschung bis hin zur Produktneuentwicklung und dem marktfähigen Produkt gehen". Koller weiter, "und gerade dort, in der anwendungsbezogenen Forschung und Entwicklung und in deren Umsetzung in marktfähige Produkte liegt die große Stärke von Handwerk und Mittelstand. Dies zu fördern, ist übrigens auch das zentrale Anliegen unseres Kompetenzzentrums für Fertigungstechnik im Handwerk."

Da das Handwerk in dieser komplexen Rolle für den Innovationsstandort Deutschland bislang nur unzureichend wahrgenommen wird, empfiehlt die Studie, Handwerksbetriebe besser und gezielter in die Innovationspolitik mit einzubeziehen. Die vorhandenen Innovationspotenziale des Handwerks sollten durch Staat, Organisationen und Betriebe stärker genutzt und noch effizienter ausgeschöpft werden, unterstreicht Mathias Bucksteeg, Direktor der Prognos AG.

Die Studie unterstreicht den direkten Zusammenhang zwischen den innovativen Leistungen und der persönlichen Qualifizierung im Handwerk. Sie verdeutlicht, dass der zentrale Erfolgsfaktor für Innovationen im Zusammenführen von theoretischer Exzellenz in der Forschung und praktischem Können des Handwerks liegt.
Das gesamte Gutachten ist ab sofort unter hwk-oberfranken.de abrufbar. Eine komprimierte Zusammenfassung der Ergebnisse ist dieser Mitteilung als Anhang beigefügt.
Prognos-Studie  PDF-Datei [884kB]
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