Ausbildung - Asylsuchende, Integration und Inklusion

Aufnahme und Integration von Geflüchteten und Menschen mit Handicap im Handwerk

Integration von Geflüchteten

Die Aufnahme und Integration von Geflüchteten ist eine große nationale Herausforderung. Die Integration in den Arbeitsmarkt durch Ausbildung und Beschäftigung bietet für Betriebe die Chance ihren Fachkräftebedarf zu decken.

Sie tragen sich mit dem Gedanken einen Asylbewerber / Geflüchteten auszubilden und haben wichtige Fragen zu:

  • Aufenthaltsstatus oder Herkunftsland
  • Alter
  • Deutschkenntnisse / Integrationskurs
  • Fördermöglichkeiten durch die Arbeitsverwaltung
  • Berufsschule / Prüfungen

Akquisiteur für Flüchtlinge

Jugendliche mit Fluchterfahrung werden über die Möglichkeiten der Berufsausbildung informiert und beraten. Darüber hinaus werden Ausbildungsplätze und Plätze für Einstiegsqualifizierungen für diese Zielgruppe akquiriert. 


Wir helfen bei der

  • Suche nach geeignetem Praktikums- | Ausbildungsplatz
  • Suche nach geeigneten Auszubildenden mit Fluchthintergrund
  • Klärung rechtlicher und organisatorischer Angelegenheiten
  • Vermittlung zwischen Betrieben, Jugendlichen und deren Familien
  • Erledigung von Formalitäten

Was ist zu tun?

Nehmen Sie Kontakt auf. Wir beraten Sie gerne in allen Fragen rund um das Thema Ausbildung von Geflüchteten.

Das Projekt wird durch den Freistaat Bayern mit Haushaltsmitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Integration im Rahmen des Arbeitsmarktfonds gefördert.

 Ansprechpartner

Christian Ohlraun
Akquisiteur für Flüchtlinge

Tel. 0951 91506-23
Fax 0951 91506-60
christian.ohlraun--at--hwk-oberfranken.de

Städte und Landkreise:
Bamberg
Forchheim
Coburg
Kronach
Lichtenfels

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Willkommenslotse

Das Programm "Unterstützung von kleinen und mittleren Unternehmen bei der passgenauen Besetzung von Ausbildungsplätzen sowie der Integration von ausländischen Fachkräften – Programmerweiterung Willkommenslotsen" wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Die Handwerkskammer für Oberfranken unterstützt ihre Mitgliedsbetriebe kostenlos bei der Sicherung ihres zukünftigen Fachkräftebedarfs aus dem Kreis der Asylbewerber|-innen und Geflüchteten, sei es Ausbildung oder Beschäftigung. Der Willkommenslotse steht den Betrieben bei allen Fragen rund um die betriebliche Integration von Geflüchteten zur Verfügung.

Betriebe erhalten Unterstützung

  • bei der Planung und Durchführung von Ausbildung und Beschäftigung von Geflüchteten
  • bei der Klärung der rechtlichen Rahmenbedingungen
  • bei den zusätzlichen verwaltungstechnischen Aufgaben
  • bei der Klärung von Förderungs- und Unterstützungsmaßnahmen
  • bei der Feststellung des individuellen zusätzlichen Qualifizierungsbedarfs der Geflüchteten
  • durch eine vermittelnde Beratung bei Konflikten und Problemen


Was ist zu tun?

Nehmen Sie Kontakt mit dem zuständigen Berater auf und vereinbaren Sie mit ihm einen kostenfreien Vermittlungsauftrag.

 Ansprechpartner

Erwin Ott
Willkommenslotse

Tel. 09281 7263-247
Fax 09281 7263-249
erwin.ott--at--hwk-oberfranken.de

Städte und Landkreise:
Bayreuth
Kulmbach
Hof
Wunsiedel

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PB Willkommenslotsen

Berufsorientierung für Flüchtlinge (BOF)

Die Berufsorientierung für Flüchtlinge, kurz BOF, ist eine speziell für Flüchtlinge ausgearbeitete Berufsorientierung. Nicht mehr schulpflichtige junge Flüchtlinge werden dabei Schritt für Schritt auf eine Ausbildung im Handwerk vorbereitet und dabei kontinuierlich begleitet. Die Dauer der Maßnahme erstreckt sich insgesamt über 13 Wochen. Ziel ist es, die Teilnehmer in eine Berufsausbildung, bzw. vorgeschaltet in eine Einstiegsqualifizierung zu vermitteln.

BOF umfasst folgende Inhalte

Die Teilnehmer werden in mindestens drei Handwerksberufen orientiert, z.B. als

  • Maurer und Betonbauer
  • Zimmerer
  • Schreiner
  • Maler und Lackierer

In den ersten 9 Wochen umfasst der Unterricht die Bereiche

  • Fachtheorie
  • Fachpraxis
  • Deutschunterricht
  • sowie sozialpädagogische Betreuung .

Im Anschluss findet ein 4-wöchiges Praktikum in einem Handwerksbetrieb statt. Während des Praktikums werden die Teilnehmer sozialpädagogisch betreut.

Voraussetzungen:

  • Die Teilnehmer dürfen das 25. Lebensjahr bei Beginn der BOF noch nicht vollendet haben.
  • Der Integrationskurs ist abgeschlossen.
  • Handwerkliches Interesse ist vorhanden.
  • Die Teilnehmer müssen die Maßnahme „Perspektiven für junge Flüchtlinge im Handwerk (PerjuF-H)“ oder eine vergleichbare Maßnahme abgeschlossen haben.

Ansprechpartner

Dipl.-Sozialpäd. (FH) Robert Richter
Teamleiter Ausbildungsbegleitung und Berufsvorbereitung

Tel. 0921 1512688-16
Fax 0921 1512688-39
robert.richter--at--hwk-oberfranken.de

Starttermine:

Auf Anfrage

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Logo_BIBB_Seite BOF

Inklusionsberatung im Handwerk

In den kommenden Jahren  wird es immer wichtiger neue Wege der Fachkräftesicherung zu gehen. Handwerksbetriebe brauchen Fachkräftenachwuchs. Potenziale von Menschen mit Handicap sind zu erkennen und in den Mittelpunkt zu rücken.

Die Handwerkskammer für Oberfranken bietet den Mitgliedsbetrieben in Oberfranken ein kostenfreies Beratungsangebot an.
Was ist Inklusion? Jeder Mensch hat ein Recht auf Inklusion ("Einschluss"). Inklusion bedeutet die gleichberechtigte Teilnahme von Menschen am täglichen Leben in unserer Gesellschaft.

Ziel  ist es,  Menschen mit Behinderung zu unterstützen an ihrem Arbeitsplatz verbleiben zu können, sowie einen besseren Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in handwerklichen Berufen zu ermöglichen. Betriebe erhalten im Gegenzug dazu motivierte und leistungsbereite Mitarbeiter. 

Fachkräftesicherung für Sie als Betrieb:

  • Sie sind bereit Menschen mit Behinderung auszubilden, oder einzustellen
  • Sie wollen Ihre bisherigen Mitarbeiter nach einem Unfall oder nach einer Erkrankung weiterhin beschäftigen
  • Sie gehen innovative Wege und stellen Praktikumsplätze zur Verfügung
  • Sie übernehmen gesellschaftliche Verantwortung

Wir unterstützen Sie gerne:

  • Suche nach geeigneten Bewerbern
  • Individuelle Beratung durch Betriebsbesuche
  • Informationsvermittlung zu Förderleistungen
  • Wir arbeiten mit wichtigen Netzwerkpartnern, wie Agenturen für Arbeit, Integrationsämtern, Integrationsfachdiensten, zusammen und stellen zu den relevanten Fachdiensten und Zuschussgebern Kontakt her

Sie erhalten Unterstützung bei der Ausbildung von Auszubildenden in Fachpraktiker-Ausbildungen, wenn Sie keine rehabilitationspädagogische Weiterbildung haben.

Sie haben ein Handicap und suchen eine Ausbildungsstelle/ einen Praktikumsplatz oder einen Arbeitsplatz? Sie wollen Ihren Arbeitsplatz sichern?

Wir helfen Menschen mit behinderungsbedingten Einschränkungen ins Ausbildungs-
und Arbeitsleben des Handwerks zu bringen und begleiten sie.

  • Beratung zu Fragen der Ausbildung
  • Elternarbeit
  • Suche nach einer passgenauen Stelle
  • Qualifizierte Begleitung

Um bei Bildungsträgern und im Unternehmen Menschen mit Behinderung ihren Ansprüchen gerecht auszubilden, müssen besondere Anforderungen an die Qualifikation der Ausbilder gestellt werden. Die Richtlinien für die Ausbildung behinderter Menschen nach § 66 BBiG / §42 m HwO beschreiben diese besonderen behindertenspezifischen Anforderungen.