Microscopic view of Coronavirus, a pathogen that attacks the respiratory tract. Analysis and test, experimentation. Sars. 3d render Schlagwort(e): corona,respiratory,medical,mers-cov,middle,prevention,cell,outbr
iStock_Nablys

Coronavirus-Krise: Hilfen für Betriebe!

Stand 18.03.2020: Anträge auf Steuerstundung und Soforthilfe verfügbar / Aktualisierung Allgemeinverfügung

Zur Info über ÜLU-Kurse und Lehrgänge der Handwerkskammer gelangen Sie hier.

Das Coronavirus breitet sich in Deutschland und Europa weiter aus. Für Unternehmer und deren Mitarbeiter stellen sich daher verschiedene Fragen, wie damit vor allem im Arbeitsalltag umzugehen ist. Auf dieser Seite haben wir einige wichtige Informationen für Betriebe und deren Mitarbeiter zusammengestellt. Diese Seite wird bei Bedarf  regelmäßig aktualisiert.

Update 18.03.2020, 07:45

***************************************************************************

Änderung der Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat die Allgemeinverfügung zu Veranstaltungsverboten und Betriebsuntersagungen anlässlich der Corona-Epidemie ergänzt bzw. abgeändert. Die Änderungen gelten ab heute.

Für das Handwerk sind insbesondere zwei Änderungen relevant:

  • Die Einschränkungen in Gastronomiebetrieben gelten auch für Gaststätten im Freien (z.B. Biergärten).
  • In Dienstleistungsbetrieben muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Kunden eingehalten werden. Auch bei Einhaltung dieses Abstands dürfen sich nicht mehr als 10 Personen im Wartebereich aufhalten.

Die Änderungen finden Sie nachfolgend zum Download:

Update 17.03.2020, 16:00 Uhr

***************************************************************************

Jetzt verfügbar: Anträge für die Stundung von Steuerzahlungen und Soforthilfe

Steuerstundung

Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer können gestundet sowie Vorauszahlungen der Gewerbesteuer auf null gesetzt werden.

Bis zu einer etwaigen bundeseinheitlichen Regelung gilt Folgendes: Auf die üblichen Stundungszinsen in Höhe von 0,5 Prozent pro Monat können die Finanzämter im konkreten Einzelfall teilweise oder ganz verzichten, wenn glaubhaft gemacht wird, dass für die fehlende Liquidität die Corona-Epidemie ursächlich ist.

Den Antrag zur Steuerstundung finden Sie nachfolgend. Ansprechpartner ist Ihr zuständiges Finanzamt.

Soforthilfe

Die Bayerische Staatsregierung hat ein Soforthilfeprogramm eingerichtet, das sich an Betriebe richtet, die von der Coronakrise besonders geschädigt wurden.

Antragsberechtigt sind gewerbliche Unternehmen und Angehörige Freier Berufe mit bis zu 250 Mitarbeitern/Arbeitnehmern und einer Betriebsstätte in Bayern. Die Soforthilfe ist gestaffelt nach Betriebsgröße und beträgt zwischen 5.000 Euro und 30.000 Euro. Den Antrag und die Förderrichtlinie finden Sie nachfolgendend. Ansprechpartner ist die Regierung von Oberfranken.

Bitte scannen Sie den unterschriebenen Antrag ein und senden Sie diesen  als pdf bitte per E-Mail an sachgebiet20@reg-ofr.bayern.de.

Unsere Unterstützung für Sie:

Sollten Sie Unterstützung bei den Anträgen benötigen, wenden Sie sich bitte an den für Sie und Ihren Betriebsort zuständigen Betriebsberater. Zu der Übersicht, welcher Berater welche Region betreut und zu den Kontaktdaten, kommen Sie über den Link "Betriebswirtschaftliche Beratung".

Bitte beachten Sie: Alle Standorte der Handwerkskammer sind für Publikumsverkehr geschlossen. Bitte kontaktieren Sie die Berater daher telefonisch oder per E-Mail!

***************************************************************************

Update 17.03.2020, 10:00 Uhr

Kurzarbeitergeld

Wie Bundsarbeitsminister Hubertus Heil mitteilte, erhalten Betriebe und ihre Mitarbeiter ab sofort einen erleichterten Zugang zum Kurzarbeitergeld. Die Erleichterungen werden rückwirkend zum 1. März 2020 in Kraft treten und rückwirkend ausgezahlt. Ansprechpartner sind die Arbeitsagenturen vor Ort:

Soforthilfen

Auf den Seiten der Regierung von Oberfranken finden Sie Informationen zu Soforthilfen, Steuerstundungen und Finanzierungsmöglichkeiten.

***************************************************************************

Update 16.03.2020, 16:10 Uhr

Betriebsuntersagungen

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat nun die Allgemeinverfügung zu Betriebsuntersagungen (Download) veröffentlicht.

Handwerksbetriebe sind von dieser Regelung nicht betroffen, da sie weder Einzelhandel noch Ladengeschäft sind. Das bedeutet, dass beispielsweise auch Friseure ihren Betrieb fortführen können. Allerdings empfehlen wir den Betrieben, die teilweise Handwerk und teilweise Einzelhandel betreiben, den Einzelhandel einzustellen.

***************************************************************************

Update 16.03.2020, 13:00 Uhr

Hilfen für Betriebe in Bayern

Die Bayerische Staatsregierung hat neben den Maßnahmen der Bundesregierung umfangreiche Hilfen für Betriebe angekündigt. Dazu gehören insbesondere:

  • Möglichkeit der Steuerstundung ohne Zinszahlungen
  • Betriebsmitteldarlehen der LfA Förderbank Bayern (Universalkredite: Haftungsfreistellung wird auf 80 Prozent erhöht). Wenden Sie sich bitte für Möglichkeiten der Überbrückungsfinanzierung an Ihre Hausbank. Weitere Informationen finden Sie in der Übersicht zur Linksammlung.
  • Soforthilfe für Betriebe (Härtefallfonds). Die Bayerische Staatsregierung hat eine Soforthilfe für Betriebe unter 250 Mitarbeitern in Höhe von 5.000 bis zu 30.000 Euro in Aussicht gestellt. Die Beantragung soll für den Kammerbezirk der HWK über die Regierung von Oberfranken erfolgen. Sobald uns genaue Informationen vorliegen, werden wir sie an dieser Stelle veröffentlichen.

Handwerkskammer für Oberfranken

Die Handwerkskammer wird ihr Beratungsangebot auf die Herausforderungen der Corona-Pandemie fokussieren und ihren Service für Betriebe aufrecht erhalten. Die Ansprechpartner der Betriebsberatung, Ausbildungsberatung und der Rechtsberatung finden Sie in der Linksammlung.

Schließungen von Einrichtungen / Betrieben

Die Bayerische Staatsregierng hat Schließungen sämtlicher Einrichtungen ab dem 17. März 2020 angeordnet,  die nicht der notwendigen Verrichtungen des täglichen Lebens, sondern der Freizeitgestaltung dienen. Untersagt wird außerdem die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels jeder Art. Hiervon ausgenommen sind der Lebensmittelhandel, Getränkemärkte, Banken, Apotheken, Drogerien, Sanitätshäuser, Optiker, Hörgeräteakustiker, Filialen der Deutschen Post AG, Tierbedarf, Bau- und Gartenmärkte, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Reinigungen und der Online-Handel.

!!! Falls Handwerksbetriebe von dieser Maßnahme betroffen (z.B. Friseure und Kosmetiker) sein sollten, werden wir an dieser Stelle informieren. !!!

***************************************************************************

Weiteres Update 13.03.2020, 16:05 Uhr

Hilfen für Betriebe

Die Bundesregierung hat die ernste Herausforderung erkannt und ist bereit, sehr weitreichende Maßnahmen zu ergreifen, um ein Sicherheitsnetz für die Wirtschaft zu schaffen, damit Unternehmen und Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Das heute in einer Pressekonferenz von Bundesfinanzminister Scholz und Bundeswirtschaftsminister Altmaier verkündete Maßnahmenpaket basiert auf vier Säulen:

  1. Flexibilisierung des Kurzarbeitergeldes
  2. Steuerliche Liquiditätshilfe für Unternehmen
  3. Milliardenschutzschild für Betriebe
  4. Stärkung des Europäischen Zusammenhaltes

Demnach plant die Bundesregierung für den steuerlichen Bereich Sofortmaßnahmen zur Sicherung der Liquidität der Betriebe. Hierzu zählen insbesondere die Stundung fälliger Steuerzahlungen, die Anpassung (Herabsetzung) von Vorauszahlungen zur Einkommensteuer bzw. Körperschaftsteueran die geänderte Ertragslage, der Erlass von Säumniszuschlägen bei nicht rechtzeitiger Zahlung von Steuern sowie ein vorübergehender Verzicht auf Vollstreckungsmaßnahmen.

Weiterhin werden bestehende Programme für Liquiditätshilfen ausgeweitet, um den Zugang zu günstigen Darlehen zu erleichtern. So sollen beim KfW Unternehmerkredit
und ERP-Gründerkredit – universell die Möglichkeiten zur Haftungsfreistellung für Betriebsmittelkredite erhöht werden, um die Bereitschaft der Hausbanken
auch bei sich verschlechternden Bonitäten Darlehen zu vergeben, hoch zu halten.

Bei den für die KMU-Finanzierung bedeutenden Bürgschaftsbanken wird der Risikoanteil des Bundes erhöht, damit die zu erwartenden, aber schwer einzuschätzenden Risiken
von den Bürgschaftsbanken geschultert werden können. Zusätzlich wird durch die Schaffung von Eigenkompetenzregeln eine kurzfristige Entscheidung über Bürgschaftsanträge
(Expressbürgschaften) ermöglicht.

Die Maßnahmen im Detail:

  • Anhebung der Bürgschaftsobergrenze auf 2,5 Mio. Euro
  • Schaffung einer Eigenkompetenz für Bürgschaften bis 250.000, - €
  • Anhebung der Betriebsmittelgrenze von 35% (bzw. Handel 50%) auf 80%
  • 10% höhere Rückbürgschaft Bund (dann 49%) sowie Möglichkeit für die Länder um weitere 5% zu erhöhen

Wichtig für die schnelle und erfolgreiche Beurteilung von Anfragen für die Begleitung einer Überbrückungsfinanzierung ist die Vorlage eines plausiblen Liquiditätsplans, aus
welchem der erforderliche Kapitalbedarf hervorgeht. Eine kostenlose Anfrage für ein Finanzierungsvorhaben kann online über das Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken gestellt werden. Genauso kann eine Kontaktaufnahme durch die Hausbank erfolgen. Eine Übersicht der jeweils zuständigen Bürgschaftsbank steht auf dieser Seite zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie über den nachfolgenden Link des Bundesfinanzministeriums:

https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Standardartikel/Themen/Oeffentliche_Finanzen/2020-03-13-Schutzschild-Beschaeftigte-Unternehmen.html

Bayerische Unterstützung

Auch Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat beim heutigen Spitzengespräch der bayerischen Wirtschaft umfangreiche Unterstützungsmaßnahmen angekündigt.

Neben des umfangreichen Liquiditätsprogramms des Bundes plant auch die Bayerische Staatsregierung, einen eigenen bayerischen Schutzschirm für die Wirtschaft auf den Weg zu bringen. Gegebenenfalls soll auch ein eigener Bayernfonds eingerichtet werden.

Für die Bayerische Staatsregierung hat die Aufrechterhaltung der betrieblichen Infrastruktur und der Betriebe oberste Priorität!

Wir werden Sie an dieser Stelle über weitere Maßnahmen informieren.

***************************************************************************

Weiteres Update 13.03.2020, 13:45 Uhr

Update: Alle Kurse und Maßnahmen verschoben!

Nach Absprache der Bayerischen Handwerkskammern mit Ministerpräsident Markus Söder wurde soeben entschieden, ab Montag, 16. März 2020, sämtliche Kurse und Maßnahmen, die an den oberfränkischen HWK-Standorten, in den Berufsbildungs- und Technologienzentren (BTZ) und durch die IFGO GmbH stattfinden, bis auf weiteres zu verschieben!

Diese Regelung betrifft

  • die ÜLU-Kurse
  • die Meisterschulen der HWK
  • alle Lehrgänge im Bereich der Fortbildung
  • die Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierungsprogramme (BOP)
  • der Jugendberufshilfe
  • der Berufsvorbereitenden Maßnahmen (BvB)
  • und auch die Prüfungen!

Die Verschiebungen gelten vorerst bis zum Ende der bayerischen Osterferien!

Sobald es neue Informationen und Bestimmungen gibt, informieren wir Sie umgehend auf dieser Webseite!

***************************************************************************

Update 13.03.2020

HWK verschiebt alle Kurse der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU)!

Die Handwerkskammer für Oberfranken verschiebt alle ab Montag, 16. März 2020, geplanten Maßnahmen der Überbetrieblichen Lehrlingsunterweisung (ÜLU) auf unbestimmte Zeit! Dies betrifft auch alle Maßnahmen im Rahmen der Berufsorientierungsprogramme (BOP) und der Jugendberufshilfe. Diese Regelung gilt vorerst bis zum Ende der bayerischen Osterferien.  Dies geht auf die heute ergangene Anordnung des MInisterpräsidenten zurücks, ab kommenden Montag alle Schulen zu schließen.

Wie es mit den Meisterschulen, den Fortbildungsmaßnahmen und Prüfungen gehandhabt wird, wird noch heute Nachmittag (13. März 2020) entschieden!

Für Ausbildungsbetriebe heißt dies konkret: Die Auszubildenden, die ab Montag bis vorerst Mitte April einen oder mehrere ÜLU-Lehrgänge in einem unseren BTZ besucht hätten,
können diese ÜLU-Kurse nicht wahrnehmen!

Über weitergehende Verfügungen oder Maßnahmen werden wir hier schnellstmöglich informieren.

***************************************************************************

Update 11.03.2020:

Kurzarbeit

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat ausdrücklich klargestellt, dass bei Auftragsengpässen durch das Coronavirus die Beantragung von Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich ist. Zudem hat die Bundesregierung einen Gesetzentwurf beschlossen, der den Zugang zum Kurzarbeitergeld erleichtern soll.

Folgende Maßnahmen sind vorgesehen:

  • Wenn auf Grund schwieriger wirtschaftlicher Entwicklungen Aufträge ausbleiben, kann ein Betrieb Kurzarbeit anmelden, wenn mindestens 10 Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sein könnten. Diese Schwelle liegt bisher bei 30 Prozent der Belegschaft
  • Auf den Aufbau negativer Arbeitszeitsalden vor Zahlung des Kurzarbeitergeldes soll vollständig oder teilweise verzichtet werden können. Das geltende Recht verlangt, dass in Betrieben, in denen Vereinbarungen zu Arbeitszeitschwankungen genutzt werden, diese auch zur Vermeidung von Kurzarbeit eingesetzt und ins Minus gefahren werden.  
  • Auch Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer können künftig Kurzarbeitergeld beziehen.
  • Die Sozialversicherungsbeiträge, die Arbeitgeber normalerweise für ihre Beschäftigten zahlen müssen, soll die Bundesagentur für Arbeit künftig vollständig erstatten. Damit soll ein Anreiz geschaffen werden, Zeiten der Kurzarbeit stärker für die Weiterbildung der Beschäftigten zu nutzen

Es ist davon auszugehen, dass die geplanten Änderungen in der ersten Aprilhälfte in Kraft treten und zunächst bis Ende 2020 Gültigkeit haben werden.

Vor Beantragung von Kurzarbeitergeld aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus müssen Betriebe die zuständige Agentur für Arbeit kontaktieren. Diese prüft, ob die Voraussetzungen für die Leistung erfüllt sind. Voraussetzung ist, dass ein Unternehmen aufgrund von Krankheitsfällen durch das Coronavirus Kurzarbeit anordnet und es dadurch zu Entgeltausfällen kommt. Der Bezug von Kurzarbeitergeld ist möglich, wenn die üblichen Arbeitszeiten vorübergehend wesentlich verringert sind. Das kann der Fall sein, wenn aufgrund des Coronavirus zum Beispiel Lieferungen ausbleiben und dadurch die Arbeitszeit verringert werden muss oder staatliche Schutzmaßnahmen dafür sorgen, dass der Betrieb vorübergehend geschlossen wird. Die Leistung muss wie sonst bei Kurzarbeitergeld vom Arbeitgeber beantragt werden.

Eine Beantragung ist auch online möglich. Informationen rund um das Thema Coronavirus bietet zudem eine von der Bundesagentur für Arbeit eingerichtete Hotline: 0800 45555 20.

Infos vom BMWi

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat eine Informationsseite zum Coronavirus und dessen eventuelle wirtschaftsrelevanten Auswirkungen veröffentlicht, auf der auch eine Hotline für Unternehmen benannt wird.

***************************************************************************

Update 08.03.2020:

Wichtige Informationen für ÜLU-Teilnehmerinnen und ÜLU-Teilnehmer

Das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege hat am vergangenen Samstag (7. März 2020) eine Allgemeinverfügung herausgegeben. Danach dürfen Schülerinnen und Schüler, die sich in einem Risiko-Gebiet (z.B. Südtirol und weite Teile Norditaliens) aufgehalten haben, bis zu 14 Tage nach der Rückkehr die Schule nicht betreten.

Zum Schutz unserer Teilnehmer/innen übernehmen wir diese Allgemeinverfügung auch für unsere ÜLU-Kurse, alle Meisterschulkurse und auch Fortbildungslehrgänge!

Welche Gebiete aktuell als Risiko-Gebiete eingestuft sind, entnehmen Sie bitte der Webseite des Robert-Koch-Instituts, die permanent aktualisiert wird.

Alle Auszubildenden, die davon betroffen sind, müssen sich aber Montagfrüh umgehend in dem für Sie zuständigen BTZ (gemäß Einladung zur ÜLU) UND in ihrem Betrieb melden!

***************************************************************************

Betriebliche Belange

Vor dem Hintergrund des Auftretens des Coronavirus hat die Bundesvereinigung der Arbeitgeberverbände (BDA) ihren Praxisleitfaden „Arbeitsrechtliche Folgen einer Pandemie“ aktualisiert. Darin sind die wichtigsten arbeitsrechtlichen Aspekte wie etwa zur Arbeitspflicht zusammengefasst.

Zudem stellen wir Ihnen hier den "Leitfaden zur Erstellung der Gefährdungsbeurteilung bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen" zur Verfügung. Der Leitfaden hat zum Ziel, für Risiken bei beruflichen Auslandsreisen und Entsendungen zu sensibilisieren und Prävention zu fördern. Er wurde von der Berufsgenossenschaft RCI, dem Gesamtverband der Versicherungsunternehmen, der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und der International SOS Foundation erstellt.

Liquiditätsprobleme bei bayerischen Unternehmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus

Für den Fall von Liquiditätsproblemen bei bayerischen Unternehmen in Zusammenhang mit dem Coronavirus, beispielsweise aufgrund unterbrochener Lieferketten, steht der Freistaat an der Seite der Betriebe. So können über die LfA Förderbank Bayern Kredite und Bürgschaften an betroffene Betriebe ausgereicht werden, die weiterhin über ein zukunftsfähiges Geschäftsmodell verfügen.

Um Fragen dazu zu beantworten, hat das Ministerium eine eigene Coronavirus-Hotline eingerichtet:

Per E-Mail:    coronavirus-info@stmwi.bayern.de
Telefon:         089 2162-2101
(Mo.–Do.: 07:30–17:00 Uhr, Fr.: 07:30–16:00 Uhr)

Vor Ort helfen Ihnen zudem unsere betriebswirtschaftlichen Berater gerne weiter, die unter anderem Ansprechpartner zu Förderprogrammen und Unterstützungen sind. Welcher Berater für Sie zuständig ist (regional), entnehmen Sie bitte der Webseite Betriebswirtschaftliche Beratung. Dort finden Sie auch gleich die Kontaktdaten.

Aktuelle Informationen und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung bietet ein breites Angebot an Informationen rund um das Coronavirus und die Erkrankungen und stellt diese unter https://www.infektionsschutz.de/coronavirus-sars-cov-2.html zur Verfügung. Außerdem hat die BZgA ein Erklärvideo erstellt, das regelmäßig aktualisiert wird.

Dieser Inhalt wird Ihnen aufgrund Ihrer aktuellen Datenschutzeinstellung nicht angezeigt. Bitte stimmen Sie den externen Medien in den Cookie-Einstellungen zu, um den Inhalt sehen zu können.




Auch das Bundesgesundheitsministerium stellt auf seiner Homepage aktuelle Informationen zum Coronavirus zur Verfügung.

Und das Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat unter der Telefonnummer 09131 6808-5101 ebenfalls eine Coronavirus-Hotline eingerichtet:

Vier Maßnahmen die das Risiko senken, sich mit dem Coronavirus und anderen Erregern zu infizieren

Zum Überblick zudem noch einmal die wichtigsten Regeln, die es zu beachten gilt, um die Gefahr einer Ansteckung zu minimieren:

  • Achten Sie auf sorgfältige Handhygiene. Eine Anleitung in fünf Schritten bietet die Bundeszentrale für gesundheitliche  Aufklärung.
  • Beim Händewaschen sind Desinfektionsmittel eine gute Unterstützung. Sie sind in Apotheken erhältlich.
  • Halten Sie sich an die Husten- und Nies-Etikette. Wie diese aussieht, erklärt die BZgA auf ihrem Portal infektionsschutz.de.
  • Halten Sie mindestens 1,5 Meter Abstand zu Erkrankten. Auf Händeschütteln sollte im Krankheitsfall ebenfalls verzichtet werden.

Oberfranken, 16. März 2020



 Beratungsangebot der HWK

Betriebswirtschaftliche Beratung

Rechtsauskünfte

Ausbildungsberatung



Wichtige Links zu Hilfen für Betriebe

FAQ des Bundesfinanzministeriums zum Hilfsprogramm des Bundes

Informationsseite des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

Bundesagentur für Arbeit: Informationen zum Kurzarbeitergeld

Informationsseite des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie

Finanzierungsportal der Bürgschaftsbanken (Überbrückungsfinanzierung)

FAQ zu arbeitsrechtlichen Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)



 Hotlines

Hotline des Bayerischen Wirtschaftsminsiteriums zu Fragen der Unterstützung betroffener Betriebe: 089 2162-2101

Hotline des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) zu allen Fragen rund um das Coronar-Virus: 09131 6808-5101



 Downloads



 Deutsche Handwerkszeitung (DHZ)

Die Deutsche Handwerkszeitung hat auf ihrer Webseite verschiedene hilfreiche Berichte veröffentlicht. Einen Auszug davon verlinken wir hier:

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/finanzminister-olaf-scholz-verspricht-milliarden-fuer-die-wirtschaft/150/33800/399875

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/so-wirkt-sich-das-coronavirus-auf-das-handwerk-aus/150/3094/399831

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/berufspruefungen-koennten-verschoben-werden/150/32542/399828

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/was-versicherungen-gegen-betriebsschliessung-taugen/150/3093/399776

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/merkel-verspricht-in-corona-krise-alles-notwendige-zu-tun/150/32542/399806

 www.deutsche-handwerks-zeitung.de/kabinett-beschliesst-neues-kurzarbeitergeld/150/32542/399757

www.deutsche-handwerks-zeitung.de/corona-und-co-angst-vor-viren/150/22776/398043

 www.deutsche-handwerks-zeitung.de/coronavirus-arbeitsrecht-arbeitnehmer-arbeitgeber-betriebe/150/32552/399493

 www.deutsche-handwerks-zeitung.de/antworten-auf-alltagsfragen-zum-coronavirus/150/22776/399324



 Allgemeine Informationen

Aktuelle Informationen des Robert Koch-Instituts

Tagesaktuelle Informationen des Bundesministeriums für Gesundheit