Umso größer die Planung, umso sinnvoller der Einsatz: Peter Meier von der F.EE GmbH (Neunburg a.W.) zeigte bei der Fachveranstaltung des KDH anhand von Beispielen die Vorteile einer Virtuellen Inbetriebnahme auf.
HWK für Oberfranken / S. Dörfler
Umso größer die Planung, umso sinnvoller der Einsatz: Peter Meier von der F.EE GmbH (Neunburg a.W.) zeigte bei der Fachveranstaltung des KDH anhand von Beispielen die Vorteile einer Virtuellen Inbetriebnahme auf.

Hacking-Attacken im Handwerks-Betrieb?

Reale Gefahren der virtuellen Welt - Fachveranstaltung des KDH Produktions- und Automatisierungstechnologien zum Thema "Mobil Arbeiten im Handwerk"

Bayreuth. Ein Hochregallager mit einer mächtigen Palettenförderanlage in 3D-Bildern, anhand derer die spätere Inbetriebnahme des realen Objekts vorab getestet und simuliert werden kann – bei der Fachveranstaltung „Mobiles Arbeiten im Handwerk“ zeigten die Referenten anschaulich, welche Vorteile die Digitalisierung von Prozessen und Arbeitsschritten haben kann. Neben einer ersten Einführung in die Virtuelle Inbetriebnahme (VIBN) ging es bei der Veranstaltung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk in Bayreuth außerdem um digitales Dokumentenmanagement, digitale Auftragsbearbeitung – und um Schutzmechanismen vor Hackerangriffen auf den Betrieb.

Peter Meier von der F.EE GmbH aus Neunburg v.W. zeigte bei seinem Vortrag „Virtuelle Inbetriebnahme und 3D-Simulation zur Umsetzung der Digitalisierung“, welche Vorteile die Projektabwicklung mit der Methode der VIBN bietet. Dazu gehören zum Beispiel die Verringerung von Risiken bei der Planung sowie die Verkürzung der Inbetriebnahme-Zeiten von Anlagen. „Die virtuelle Planung spart Zeit und minimiert die Risiken – bietet also auch echte Einsparpotentiale“, betonte Meier. Er erstellte live eine Anlagensimulation mit Aufbau und Struktur und vermittelte praxisnah, wie die VIBN funktionieren kann. Eine große Rolle spielte auch das Thema Virtual- und Augmented Reality. Beide Technologien können in der Anlagensimulation eine große Rolle spielen, um etwa Mitarbeiter in uneinsehbaren oder gefährlichen Anlagenbereichen zu schulen.

Viele Geschäftsprozesse im Handwerk können inzwischen sehr komfortabel und einfach über mobile Endgeräte und Softwarelösungen abgedeckt werden. Dies zeigten die Referenten der TAIFUN Software AG (Hannover), Hanspeter Hörl und Michael Falke, auf.

Vor allem Aufrütteln und Sensibilisieren war das Ziel der Live-Hacking-Demonstration, die Professor Peter Fröhlich, Dekan der Technischen Hochschule Deggendorf (THD), durchführte. Dabei zeigte sich, wie schnell und einfach zum Beispiel über einen Fernwartungszugang ein Trojaner auf den Server eines Betriebs gelangen und dort bis zur Schadensbehebung gut einmal drei Wochen Probleme bereiten kann. Gut nachzuvollziehen waren für die Teilnehmer der KDH-Veranstaltung auch die Bedrohungen, die durch Tools zur Datenspionage gegeben sind, die es am Markt frei erhältlich gibt.

Fazit: Vorbereitung ist entscheidend

Sowohl in Bezug auf den Einsatz der neuen digitalen Möglichkeiten rund um die Arbeitsprozesse als auch in Hinsicht auf die Risiken – den Kopf in den Sand zu stecken, macht für den Handwerker keinen Sinn. Das zeigte die Fachveranstaltung deutlich. Besser ist es, so die Referenten übereinstimmend bei der abschließenden Diskussion und dem Erfahrungsaustausch, eine fundierte Analyse zu betreiben, auf den Betrieb zugeschnittene Maßnahmen festzulegen und diese dann konsequent abzuarbeiten. Entsprechend dem Motto: Digitalisierung im Handwerk? Klar. Aber sicher!

Verantwortlich für einen aufschlussreichen Nachmittag: Prof. Peter Fröhlich der TH Deggendorf, Peter Meier der F.EE GmbH, Hanspeter Hörl und Michael Falke von der Taifun Software AG und Cornelia Bachstein und Oliver Eismann vom KDH (von links).
HWK für Oberfranken / S. Dörfler
Verantwortlich für einen aufschlussreichen Nachmittag: Prof. Peter Fröhlich der TH Deggendorf, Peter Meier der F.EE GmbH, Hanspeter Hörl und Michael Falke von der Taifun Software AG und Cornelia Bachstein und Oliver Eismann vom KDH (von links).

Bayreuth, 03. Mai 2018



 Ansprechpartner/in

Oliver Eismann
Technischer Berater

Tel. 0921 910-168
Fax 0921 910-45168
oliver.eismann--at--hwk-oberfranken.de

Michaela Heimpel
Leitung Unternehmenskommunikation

Tel. 0921 910 166
Fax 0921 910-45166
michaela.heimpel--at--hwk-oberfranken.de



 Downloads



 Informationen

Weitere Informationen zum Kompetenzzentrum Digitales Handwerk gibt es unter der Adresse www.handwerkdigital.de www.handwerkdigital.de .



Mittelstand_Digital_Logo
Mittelstand-Digital

Logo_BMWi_klein_2017



Eismann Oliver

Oliver Eismann

Technischer Berater

Äußere Badstraße 24
95448 Bayreuth
Tel. 0921 910-168
Fax 0921 910-45168
oliver.eismann--at--hwk-oberfranken.de

Michaela_Heimpel_22.12.16

Michaela Heimpel

Leitung Unternehmenskommunikation

Kerschensteinerstraße 7
95448 Bayreuth
Tel. 0921 910 166
Fax 0921 910-45166
michaela.heimpel--at--hwk-oberfranken.de