KDH_2018_Schulung VIBN
Frank Wunderatsch

Kosten, Zeit und Risiko senken

Schulung "Das Werkzeug Virtuelle Inbetriebnahme" am Kompetenzzentrum Digitales Handwerk in Bayreuth

Bayreuth. Nach fünf Stunden ist es endlich so weit. Die Anspannung ist den Teilnehmern der Schulung „Das Werkzeug Virtuelle Inbetriebnahme“ des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) ins Gesicht geschrieben. Die eben fertiggestellten Konstruktionen einer Förderanlage stehen vor der Inbetriebnahme. Einige zögern noch, doch schließlich überwinden sich alle und starten durch Druck auf den grünen Taster ihre Anlagen. Im Idealfall wird ein Paket mit Hilfe eines Förderbandes von links nach rechts bewegt, dabei von mehreren Sensoren erfasst und kommt in der erfassten Endposition durch automatisches Abschalten des Bandes zum Stehen. Doch dann der große Schreck, einige Förderanlagen halten nicht an, die Pakete fahren über das Band-Ende hinaus und fallen zu Boden. Zum Glück ist nichts passiert. Die Förderanlage ist nicht real, sondern wird mit Hilfe einer 3D-Simulationssoftware in einer virtuellen Umgebung simuliert.

„In der realen Welt hätte ein solcher Fehler gravierende Auswirkungen“, gibt Jasmin Kiefmann, Digitalisierungskoordinatorin der Handwerksammer Niederbayern-Oberpfalz und Referentin der KDH-Schulung an der Handwerkskammer für Oberfranken, zu bedenken. Bei einer virtuellen Inbetriebnahme dagegen kann der Testlauf einfach per Knopfruck auf Anfang zurückgesetzt und der Fehler beseitigt werden – und schon ist die Anlage bereit für den nächsten Test. Daher spielt das Werkzeug Virtuelle Inbetriebnahme auch im Handwerk eine immer größere Rolle. Denn: „Die Forderungen der Kunden, Anlagen in immer kürzeren Zeitspannen aufzubauen und fertig zu stellen, wächst.“, erläutert die Referentin. Der Einsatz neuer Verfahren wie die VIBN ist daher unumgänglich.

Die Schulungsteilnehmer spürten das live. Und nachdem noch einmal alle die Sensoren und Signalverarbeitungen ihrer konstruierten Förderanlage kontrolliert und gegebenenfalls korrigiert hatten, halten auch alle Pakete der Schulungsteilnehmer am Ende des Bandes an.

Einblick in erweiterte Realität

Zum Abschluss des Tages tauchte die Gruppe noch in die erweiterte Realität ein. Es wurden verschiedene Elemente an der Wand des Seminarraums positioniert, die durch die AR-Brille Microsoft HoloLens sichtbar wurde.

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Frank Wunderatsch

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Frank Wunderatsch

Bayreuth, 18. Mai 2018



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Die Schulung "Das Wekzeug Virtuelle Inbetriebnahme" ist in Kooperation mit der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz durchgeführt worden.

Das Kompetenzzentrum Digitales Handwerk ist ein gefördertes, bundesweites Projekt, durch das die Digitalisierung im Handwerk vorangetrieben werden soll. Informationen zum KDH gibt es unter www.handwerkdigital.de



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