HWK für Oberfranken zeichnet beste Gesellinnen und Gesellen der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) aus – Darunter auch zwei Bundessieger und sechs Landessieger
Quelle: HWK

Bamberg/Oberfranken. Die Erfolge des oberfränkischen Handwerker-Nachwuchses bei dem Berufswettbewerb 2023 haben gezeigt, wie stark das oberfränkische Handwerk ist und welche ausgezeichneten Perspektiven es jungen Menschen bietet. Entsprechend selbstbewusst rief der Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann, bei der Abschlussfeier der Deutschen Meisterschaft im Handwerk (DMH) – German Craft Skills 2023 die Kammersiegerinnen und Kammersieger dazu auf, ihre bisherige Laufbahn weiter auszubauen. „Sie selbst haben mit diesem Erfolg das Tor für eine herausragende berufliche Karriere weit aufgestoßen. Jetzt heißt es durchgehen und alle Chancen, die Ihnen das moderne Handwerk in den nächsten Jahren und Jahrzehnten bietet, konsequent zu nutzen.“

Den insgesamt 40 jungen Handwerkerinnen und Handwerkern, die ihre Abschlussprüfung 2023 als Beste ihres Gewerkes innerhalb des Kammerbezirks Oberfranken absolviert haben, stehen laut Graßmann alle Möglichkeiten offen. „Leistungsbereite und engagierte Handwerker werden händeringend gesucht. Ihnen wird die Arbeit nicht ausgehen, Sie haben einen sicheren Arbeitsplatz direkt vor Ort, der Ihr Einkommen sichert und Sie bekommen durch vielfältige Qualifikationsmöglichkeiten die Chance, sich bestens weiterzuentwickeln – ob als gut ausgebildete Fachkraft in den Betrieben oder gar als eigener Chef in einem von vielen Handwerksbetrieben, die in den nächsten Jahren zur Übergabe anstehen“, so der HWK-Präsident. Die Kammersiegerinnen und Kammersieger von heute könnten die Handwerker-Führungsriege von morgen werden.

Besonders in den Blick nahm er dabei die sechs Landessieger, von denen zwei sogar den Bundessieg und damit den deutschen Meistertitel in ihrem Beruf erreicht haben. „Das ist ein großartiger Erfolg für Sie persönlich aber auch für uns als oberfränkisches Handwerk. Darauf können Sie stolz sein – wir sind es auf alle Fälle.“ Die erfolgreichen Junghandwerkerinnen und Junghandwerker seien auf imponierende Weise von der Generation Z in die „Generation Macher“ gewechselt. „Deswegen passt das diesjährige Kampagnen-Motto „Zeit zu machen“ zu Ihnen ganz besonders.“

Der Präsident dankte in diesem Zusammenhang auch den Ausbildungsbetrieben und all denjenigen, die an der sehr guten Ausbildung des erfolgreichen Nachwuchses beteiligt waren – von den Berufsschullehrern bis zu den Ausbildungsmeistern in den HWK-Bildungszentren und den Familien. „Erfolg ist immer eine Teamleistung, zu der mehrere ihren Part beitragen und auch beitragen müssen, wenn es gut werden soll.“

Laudationes für die Bundes- und Landessieger

Bei der Abschlussfeier des Leistungswettbewerbs im Hegelsaal der Konzert- und Kongresshalle Bamberg wurden die zwei Bundessieger und damit „Deutsche Meister“ in ihrem Gewerk, Julia Chilian (Medientechnologin Siebdruck) und Pascal Büschel (Elektroniker in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik), sowie die Landessieger Jan Weiß (Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik), Yasser Assany (Bodenleger) und Tim Zeitler (Technischer Systemplaner) mit kurzen Videospots und Laudationes besonders gewürdigt, alle Kammersiegerinnen und Kammersieger sowie die Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe erhielten eine Urkunde und ein Präsent. Nicht anwesend war der Landessieger Leon Fischer (Karosserie- und Fahrzeugbaumechaniker in der Fachrichtung Karosserieinstandhaltungstechnik).