Quelle: ZDH

Politische Interessenvertretung Es ist Zeit zu machen

Schluss mit Zaudern, jetzt muss es ums Umsetzen gehen – Das Handwerk stellt das Jahr 2024 unter das bundesweite Motto „Zeit zu machen“

 „Es ist jetzt Zeit, zu machen.“ Der Präsident und der Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken, Matthias Graßmann und Reinhard Bauer, greifen das Jahresmotto des Handwerks in Deutschland auf. Wirtschaft und Gesellschaft bräuchten ein entschlossenes Handeln der politischen Kräfte, sie bräuchten  Verlässlichkeit und Planbarkeit, sie bräuchten Entlastung und die Zuversicht, dass gemeinsam an der zukunftsorientierten Sicherung des Standortes gearbeitet wird. „Anpacken statt ankündigen – das muss daher ganz klar die Anforderung an die Politik im Jahr 2024 sein!“

Ansprechpartnerin
Michaela Heimpel
0921 910-166
michaela.heimpel@hwk-oberfranken.de

Ansprechpartner
Daniel Förtsch
0921 910-188
daniel.foertsch@hwk-oberfranken.de

Die Handwerkskammer für Oberfranken stellt alle ihre politischen Aktivitäten unter das Jahresmotto der Imagekampagne, ebenso wie das Handwerk bundesweit. 

Auftakt im Januar

Bereits Mitte Januar rief der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) zu einer ersten Aktion auf, bei der Handwerksbetriebe bundesweit für zehn Minuten ihre Arbeit niederlegten und die Betriebe symbolisch verschlossen. Damit hat das Handwerk auf die immer größer werdenden Belastungen aufmerksam gemacht. „Bürokratische Herausforderungen, steuerliche Fehlanreize, eine nicht kalkulierbare Investitionslandschaft und und gefühlt täglich neue Uneinigkeit über die einzuschlagende Richtung in Berlin – das alles macht unseren Betrieben tagtäglich zu schaffen“, so HWK-Präsident Graßmann. „Und auch wenn Handwerkerinnen und Handwerker bekannt dafür sind, Situationen flexibel zu handeln und Probleme anzupacken, ist das Maß der Dinge aktuell voll.“

Weitere Aktionen im Februar

Postkartenaktion

Unter der Federführung des ZDH ist bereits eine Postkartenaktion angelaufen. Mittels dieser Postkarte sollen Betriebe und Beschäftigte die Möglichkeit bekommen, Kernforderungen des Handwerks direkt an die Bundesregierung zu adressieren.

Postkarten erhalten Betriebe und Beschäftigte des Handwerks bei ihrer Kreishandwerkerschaft vor Ort, bei der  Handwerkskammer für Oberfranken (Kontakt: info@hwk-oberfranken.de, Telefon 0921 910-0) oder alternativ die gestaltete Postkarte HIER als Download.

Nächster Schritt: Aktion im Regierungsviertel

Des Weiteren wird der ZDH etwa Mitte Februar mit einer pointierten Aktion im Regierungsviertel ein gut sichtbares Zeichen für einen schnellen Belastungsstopp sowie mehr Planbarkeit und Verlässlichkeit setzen.

Konzertiertes Vorgehen der deutschen Wirtschaft

Bei vielen Aktivitäten setzt das Handwerk zudem auf ein konzertiertes Vorgehen der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft. So haben die vier Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft – neben dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände e. V. (BDA), der Bundesverband der Deutschen Industrie e. V (BDI) und die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DIHK) – Ende Januar 2024 auch einen gemeinsame Appell an den Bundeskanzler gerichtet, in dem sie für ein gemeinsames Aufbruchsignal und für langfristig verlässliche und wirtschaftsfreundliche Rahmenpositionen werben.