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Die Arbeitnehmervertreter in der HWK-Vollversammlung und im HWK-Berufsbildungsausschuss machen sich beim Gesellenseminar 2010 im Forschungslabor der Fraunhofer Projektgruppe an der Universität Bayreuth ein Bild vom Projekt „KFZ-Service-Engineering 2020".

Es roch nach Großveranstaltung, und das wurde es auch: gut 200 Bau- und Servicefahrzeuge des Bayreuther Handwerks verwandelten am 28. Januar den Luitpoldplatz in Bayreuth in ein Autotorso.

Die Kreishandwerkerschaft Forchheim hatte sich zum Auftakt der Imagekampagne etwas ganz besonderes einfallen lassen. Neben den 130 Baustellen- und Servicefahrzeugen des Forchheimer Handwerks, die den Forchheimer Parkplatz bis in die letzte Ecke zudeckten, hatte Kreishandwerksmeister Werner Oppel für die Imagekampagne das Forchheimer Rathaus selbst im Visier.

Gleich zwei Hebebühnen hat die Kreishandwerkerschaft Lichtenfels am 25. Januar aufgeboten, um den Marktplatz in Lichtenfels weithin sichtbar mit dem Logo der Imagekampagne auszustatten. Und dem Fotograf ein passendes Motiv zu ermöglichen.

Trotz lang anhaltendem Schneefall ließ es sich auch das Handwerk nicht nehmen, bei der Auftaktveranstaltung zur Imagekampagne in Bamberg zu kommen. Mit den firmeneigenen Baustellen- und Servicefahrzeugen natürlich, von A bis Augenoptiker und B wie Brauerei bis Z wie Zimmerer. An die 200 Fahrzeuge werden es gewesen sein so der Bamberger Kreishandwerksmeister Kaspar Reinfelder.

Gut 80 Kronacher Baustellen- und Handwerksfahrzeuge machten sich am 21. Januar auf den Weg, um die Auftaktveranstaltung der Imagekampagne des deutschen Handwerks auf dem Schützenplatz in Kronach mit zu erleben und dem Auftakt einen würdigen Rahmen zu geben.

170 Bau- und Servicefahrzeuge bekamen die ersten Autoaufkleber zur Imagekampagne. Mit dabei: der Coburger Oberbürgermeister Norbert Kastner und Landrat Michael Busch.

Auch in Kulmbach bekamen am 20. Januar die ersten 110 Bau- und Servicefahrzeuge die ersten Autoaufkleber zur Imagekampagne. Wie schon in Marktredwitz, Hof und Coburg war der Marktplatz in Kulmbach knallvoll mit Handwerkerfahrzeugen. Jedes Auto bekam seine neuen Autoaufkleber mit nach Hause.

Das hatte keiner auch nur im Ansatz erwartet: 170 Servicefahrzeuge des Hofer Handwerks folgten dem Ruf der Kreishandwerkerschaft Hof und verwandelten am 19. Januar zum Auftakt der Imagekampagne in Hof die Fußgängerzone in der Altstadt in eine gigantische Demonstration des Handwerks.

Das Handwerk hat den größten Service-Fuhrpark Deutschlands. Nur: bisher sieht das keiner. Die oberfränkischen Kreishandwerkerschaften organisieren deswegen in allen Landkreisen Oberfrankens Autoaufkleberaktionen, um das Handwerk auch auf Deutschlands Straßen sichtbar zu machen. Der Auftakt war am 19. Januar in Marktredwitz.

Präsident Thomas Zimmer:
Was wäre die Welt ohne Handwerk? Das Handwerk ist in unserer arbeitsteiligen Welt unverzichtbar.

Wichtigstes Thema für das oberfränkische aber auch für das gesamte deutsche Handwerk wird in den kommenden Monaten und Jahren die groß angelegte Imagekampagne sein, die am Samstag um 20.14 Uhr mit der gleichzeitigen Erstausstrahlung eines neuen TV-Spots auf allen relevanten privaten Fernsehsender gestartet wird. Unter dem Motto „Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan" wollen die Macher der Kampagne in spektakulären Bildern und frechen Sprüchen klar machen, dass ohne das Handwerk nichts geht.

Vor wenigen Tagen haben wir unseren jüngsten Konjunkturbericht für das IV. Quartal veröffentlicht. Darin wird deutlich, dass sich das Handwerk in der aktuellen Finanzkrise weiterhin recht robust und stabil zeigt. Die Betriebe mussten zuletzt zwar witterungs- und saisonbedingt eine Abschwächung in Kauf nehmen. Diese bewegt sich aber im saisonüblichen Rahmen. Aktuell beurteilen 24% der oberfränkischen Handwerksbetriebe die Lage als gut, 47,5% als befriedigend und 28,5% als schlecht. Dies ist die drittbeste Bewertung eines IV. Quartals in den letzten 10 Jahren.

Hauptgeschäftsführer Horst Eggers
Es ist schon eindrucksvoll, wie sich unser Wirtschaftszweig - ganz und gar unaufgeregt - in Zeiten der weltweiten Finanzkrise als wichtiger und zentraler Stabilitätsfaktor beweist.
Auch bei uns hier in Oberfranken. Da macht es natürlich Freude, als Hauptgeschäftsführer für diese Wirtschaftsgruppe Lobby-Arbeit zu betreiben.

Hauptgeschäftsführer Horst Eggers: Umsetzung der Imagekampagne in Oberfranken / HWK-Projekte im Jahr 2010

Bei allen branchenspezifischen Unterschieden erweist sich das Handwerk, speziell auch in Oberfranken, am Ende dieses Jahres als wichtiger und zentraler Stabilitätsfaktor in der weltweiten Wirtschafts- und Finanzkrise.

Eine erfolgreiche Bilanz zogen die Verantwortlichen des Versorgungswerks der im Bezirk der Handwerkskammer für Oberfranken zusammengeschlossenen Innungen e. V. bei ihrer diesjährigen Vorstandssitzung am 16. Dezember 2009 in Bayreuth.