Berufsmessen HandwerkHandwerk: Wenn Talente und Perspektiven zusammenpassen
Zusammenfassung
Bei den drei Berufmessen Handwerk in Coburg, Bamberg und Bayreuth lernten über 2.200 Schülerinnen verschiedene Handwerksberufe kennen und testeten, welches Gewerk zu ihren Fähigkeiten und Vorlieben passt. Sowohl die teilnehmenden Betriebe als auch die HWK ziehen ein positives Fazit zu den drei gelungenen Veranstaltungen.
Eindrücke von den drei Berufsmessen:
Coburg:
Bamberg:
Bayreuth:
Pressemitteilung
26. Oktober 2026
Coburg/Bayreuth/Bamberg. Das Interesse von Schülerinnen und Schülern an handwerklichen Berufen nimmt merklich zu. Die Berufsmessen Handwerk, die die Handwerkskammer für Oberfranken zusammen mit den örtlichen Kreishandwerkerschaften und Innungsbetrieben in Coburg, Bamberg und Bayreuth organisierte, waren stark besucht. Insgesamt nutzten über 2.200 Jugendliche, vielfach zusammen mit ihren Eltern, die Chance, handwerkliche Berufe kennenzulernen und ihre Fähigkeiten und Talente zu testen.
Bei den Berufsmessen Handwerk durfte geschraubt, gesägt, gemauert und gebohrt werden. Das Ausprobieren stand im Mittelpunkt. In persönlichen Gesprächen mit Azubis oder Ausbildungsmeistern fand so der eine oder die andere Besucherin ihre zukünftigen Berufsfavoriten. Entsprechend positiv fiel das Fazit von HWK-Präsident Matthias Graßmann aus: „Wir haben den jungen Leuten ein modernes und attraktives Bild des Handwerks vermittelt. So funktioniert Berufsorientierung am besten.“
Handwerk im Fokus
Auch die beteiligten Betriebe, jeweils 30 bis 40 je Veranstaltungsort, zeigten sich sehr zufrieden: „Nachdem es sich bei den Messen ausschließlich ums Handwerk drehte, hatten wir das volle Interesse auf unserer Seite, konnten viele persönliche Gespräche mit dem potenziellen Nachwuchs führen und so auch das eine oder andere Vorurteil über unsere Arbeit aus der Welt schaffen.“ Ebenso wurden einzelne Praktikumseinsätze über die Messe hinaus vereinbart oder gar schon Gespräche hin zu einem zukünftigen Ausbildungsvertrag geführt.
Große Praxisvielfalt
Bei der Präsentation ihrer Berufe hatten sich die die Betriebe ins Zeug gelegt und die jungen Leute praktisch mit den eigenen Händen ausprobieren lassen. Mal beim Lackieren, Fliesenlegen, Dachstuhl aufrichten, Heizungsrohre biegen oder auch beim Steuern eines Kleinbaggers. An anderen Ständen wurden Schieferdachziegel in Herzform geschnitten, leckere Backwaren selbst erstellt oder ein Erinnerungsstück aus Holz zugeschnitten. Aber auch die Digitalisierung im Handwerk kam nicht zu kurz, etwa beim virtuellen Schweißen oder Lackieren.
„Diese Vielfalt und die Nähe zu den Betrieben macht unsere Messen aus“, ist Michaela Heimpel, Leiterin der Stabsstelle Kommunikation & Medien an der Handwerkskammer überzeugt. „Es ist für die jungen Leute ein absoluter Mehrwert, sich an unterschiedlichen Stationen ausprobieren zu können. Dabei finden sie erfahrungsgemäß sehr schnell heraus, wo ihre Fähigkeiten und Talente liegen und was ihnen im späteren Berufsleben auch Spaß machen kann.“ Wichtig dabei sei, auch die Eltern im Boot zu haben und gleich mit in die Beratung zu nehmen.
Ergänzt wurde das Messeangebot durch die konkreten Berufsinformationen und Beratungen der Arbeitsagentur und des Teams Ausbildungsberatung der Handwerkskammer. So wurde für Viele ein passender Schuh für eine handwerklichen Ausbildung daraus. „Unsere Messen waren rundum gelungene Auftritte für das oberfränkische Handwerk“, so Präsident Graßmann. „Viele Schülerinnen und Schüler, aber auch deren Eltern haben beim Besuch erkannt, dass das Handwerk mit seinen Ausbildungsberufen nicht nur nahezu alle Lebensbereiche, Talente und Interessen abdeckt, sondern ebenso viele Zukunftsperspektiven besetzt.“