„Wir konnten uns auf ihn verlassen“

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HWK für Oberfranken

Nachruf„Wir konnten uns auf ihn verlassen“


Bayreuth/Oberfranken, 5. November 2026



Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger ist am Mittwoch, 4. November, völlig überraschend verstorben. Das Statement der Handwerkskammer für Oberfranken zu dem plötzlichen Ableben des Wirtschaftsministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten.



Energiegeladen, optimistisch, anpackend – so hat die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger noch Ende September bei ihrer Baustartfeier für das neue Bildungszentrum in Bamberg erlebt. „Die Nachricht über seinen plötzlichen Tod hat uns Mittwochabend sehr geschockt“,  zeigt sich HWK-Präsident Matthias Graßmann erschüttert. Mit ihm hat das bayerische Handwerk und auch die HWK für Oberfranken einen unerschütterlichen und vor allem verlässlichen Unterstützer verloren. „Er war für uns tatsächlich immer ansprechbar.“

Aiwanger, das macht Hauptgeschäftsführer Reinhard Bauer in persönlichen Worten klar, habe sehr viel im Hintergrund bewirkt. Dabei habe er dem Handwerk keineswegs nach dem Mund geredet – „er hat uns gefördert, gleichermaßen aber auch gefordert.“ So habe er als Wirtschaftsminister immer angestoßen, dass das Handwerk eigene Lösungen und Wege entwickelt – hat die Handwerksbetriebe, die berufliche Bildung und auch die Handwerksorganisationen dabei aber immer aktiv unterstützt. Bauer: „Wichtig war für uns: Wir konnten uns auf ihn verlassen. Sein Handschlag, sein Wort haben gegolten.“

Dabei war Hubert Aiwanger umgänglich und ohne Allüren, hat auch nach erfolgreichen Jahren im Politikbetrieb die Sprache der Menschen und Handwerkerinnen und Handwerker gesprochen. „Für uns“, so Graßmann und Bauer, „stimmt daher der Titel, der über einen Kommentar zu ihm geschrieben ist: Es gibt keinen Zweiten wie ihn.“

Die Gedanken der Kammer-Verantwortlichen sind bei der Familie des Wirtschaftsministers. „Unser Mitgefühl gilt den Hinterbliebenen, denen wir viel Kraft wünschen.“