Das moderne Bad bietet Komfort und Wellness in einem.
Hans Ebert e.K.: Gründung 1924Ein Leben für Bad und Heizung
Der Tag war wie gemacht für die Feier eines Jubiläums. Am bundesweiten „Tag des Bades“ feierte der Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik- Betrieb Hans Ebert in Hof sein 100-jähriges Bestehen. Dabei blickte die Familie auf eine Handwerktradition zurück, dessen Herz seit jeher für Bad und Heizung geschlagen hat. Die Ehrenurkunde der Handwerkskammer, die von HWK Vizepräsident Christian Herpich, Kreishandwerksmeister Marco Kemnitzer und dem Obermeister der Innung für Klempner-, Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hof, Karl-Michael Hein, überreicht wurde, ist das äußere Zeichen der Wertschätzung für den Betrieb. Im Jahr 1924 gründete Georg Ebert in Hof den Sanitärbetrieb „Georg Ebert & Sohn“ in der Münsterstraße 8. In einer Zeit, in der noch ganz andere Maßstäbe in Sachen Bad und Heizung Gültigkeit hatten – wie Iris Schmidt mit einem Blick in historische Dokumente bestätigt. Seit 1995 führt sie zusammen mit ihrem Ehemann Michael in dritter Familiengeneration die Hans Ebert e.K., wie der Betrieb mittlerweile heißt. Sie sind beide unheimlich stolz auf diese lange Firmengeschichte, in der es jede Menge Aufs und Abs gab.
Zur Gründungszeit des Familienbetriebs war eine komplette Badsanierung inklusive Badewanne bereits für 615 Reichsmark zu haben – dies zeigen alte Rechnungen, die Iris und Michael Schmidt gefunden haben. Dies entspricht nach Berechnungen der Deutschen Bundesbank heute einem Kaufkraftäquivalent von rund 2.500 Euro. „Dafür ist ein neues Bad heute längst nicht mehr zu bekommen“, bestätigt die Chefin. „Da liegen wir mittlerweile in einem mittleren fünfstelligen Bereich, je nachdem, wieviel Luxus sich die Kunden wünschen.“Während es früher oft auch um kleinere Einzelmaßnahmen ging, werde heute meist ein Rundum- Service gewünscht, der nicht nur alle Gewerke beinhalte, sondern auch den Trends nach Komfort, Wellness und Barrierefreiheit Rechnung trage. Ein Wunsch, dem der Betrieb gerne nachkommt. „Zudem sind früher die Aufträge wie von selbst hereingekommen, heute müssen wir uns um jeden Auftrag bemühen, Kunden von unserem Angebot überzeugen“, beschreibt Iris Schmidt die Situation.
„Gott sei Dank haben wir uns in den vielen Jahren ein gutes Image aufgebaut und das Empfehlungsmanagement funktioniert“, sagt sie. Und: „Wer sich an unsere Firma wendet, weil er ein neues Bad oder eine neue Heizung braucht, der bekommt von uns quasi ein Rundum- sorglos-Paket: Von der Planung über die Koordination aller beteiligten Gewerke bis hin zur Vermittlung der passenden Fördermittel.“ So entsteht dann beim Kunden das Traumbad. Im Heizungsbereich herrsche durch die neuen gesetzlichen Verordnungen bei den Kunden momentan eine große Verunsicherung. Im Trend liegen natürlich nachhaltige und umweltfreundliche Lösungen, die Frage ist nur, welche in die Zukunft passt. „Die individuelle Beratung ist da auch für uns eine riesige Herausforderung“, gibt Iris Schmidt zu. Bei der Urkundenübergabe lobte Christian Herpich das enorme Engagement von Michael und Iris Schmidt: „In den vielen Jahrzehnten ist bei Hans Ebert eines gleichgeblieben: Die Begeisterung für das Handwerk, die absolute Serviceorientierung sowie die hohen Qualitätsstandards, dem sich der Sanitärbetrieb bis heute verpflichtet fühlt.“