Die Projekte der HWK für Oberfranken

Die Handwerkskammer engagiert sich in vielen Projekten, die dem Handwerk in Oberfranken und der ganzen Region zugute kommen

Der Zukunftspreis der HWK für Oberfranken  

Bayreuth/Oberfranken. Das Handwerk ist ein Innovationstreiber, doch oftmals ein verkannter. Daher lobt die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken  seit 2018 einen eigenen Zukunftspreis aus. „Wir wollen damit sichtbar machen, dass viele der kleinen wie großen Innovationen aus dem klassischen Handwerk stammen“, erklärt HWK-Präsident Thomas Zimmer die Intenion des "Zukunftspreises der HWK für Oberfranken". Die Betriebe der Region können sich beim Zukunftspreis in sechs verschiedenen Kategorien  bewerben oder dafür nominiert werden. Die Preisverleihung findet jeweils im Rahmen der Coburger Designtage statt.

Leistungen des Handwerks werden in Deutschland täglich millionenfach in Anspruch genommen. „Vielleicht wird die Handwerksleistung deswegen häufig als etwas schlicht Alltägliches wahrgenommen“, sagte Zimmer weiter. „Dabei sind unsere Betriebe gerade aus der Erfahrung der täglichen Praxisarbeit heraus hoch-innovativ und entwickeln anwendbare Zukunftskonzepte.“ Um diese stärker ins Bewusstsein zu bringen, hat die HWK für Oberfranken den Zukunftspreis ins Leben gerufen.

Bewerbungen/Nominierungen sind möglich in den Kategorien:

  • Technik
  • Umweltschutz/Energieeffizienz/Nachhaltigkeit
  • Digitalisierung
  • Fachkräftesicherung/Nachwuchsgewinnung/Unternehmensnachfolge
  • Marketing/Geschäftsmodelle/Kooperationen/Social Media
  • Gestaltung/Design

Prämiert werden herausragende Leistungen von Handwerksunternehmen, die damit deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen. Die Entscheidung über die Preisvergabe treffen in einem zweistufigen eine Fachjury  und dann jeweils Experten für die entsprechende Kategorie.



Die Ausschreibung 2020 ist gestartet!

Der Zukunftspreis geht 2020 in seine zweite Runde.  Ab sofort und noch bis zum 15. April 2020 können sich Betriebe selbst bewerben oder aber von Handwerksorganisationen, Kommunen oder anderen Institutionen nominiert werden.
Dank Unterstützung der oberfränkischen Volksbanken und Raiffeisenbanken ist der Zukunftspreis erstmals mit einem Preisgeld von 1.500 Euro pro Wettbewerbskategorie dotiert.

Aktuelle Informationen und die Ausschreibung für 2020 finden Sie unter dieser separaten Webseite .

Logo Zukunftspreis 2020
HWK für Oberfranken



Zukunftspreis 2018 21
Frank Wunderatsch

Der Zukunftspreis 2018

Starke Gewinner bei der ersten Auslobung des Zukunftspreises der HWK für Oberfranken

Coburg. Die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken hat erstmals einen Zukunftspreis vergeben und die ersten Preisträger ausgezeichnet. Der Zukunftspreis 2018 ging an die Bäckerei Fickenschers Backhaus aus Münchberg, die Innung Klempner-, Sanitär- und Heizungstechnik aus Coburg, die Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne aus Bayreuth und den Raumausstatter Peter Mechtold aus Rödental.

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Projekt Zukunft BAU 2025

Ende 2017 startete die HWK für Oberfranken mit Unterstützung der Rainer Markgraf Stiftung das Projekt "Zukunft BAU 2025". Ziel ist, die Potenziale und Chancen des Baugewerbes in der Region zu identifizieren und zu heben und das öffentliche Bild der Branche nachhaltig zu verbessern.  Das Baugewerbe ist mit rund 31.000 Beschäftigten der stärkste und vielschichtigste Handwerkszweig der Region. Das Projekt ist in einem ersten Schritt auf fünf Jahre angelegt, beinhaltet aber bereits die Option zur Verlängerung.

In 2018 wurden im Rahmen des Projekts

  • eine Struktur- und Bedarfsumfrage im Bereich der Maurer/Betonbauer durchgeführt
  • die Ergebnisse analysiert
  • erste Schulungen durchgeführt

In 2019 wurde

  • die erste Qualifizierungsreihe abgeschlossen
  • das Fortbildungsangebot evaluiert
  • die zweite Umfrage in den wichtigsten Ausbaugewerken durchgeführt.
Projektleiter Helmut Kohler (HWK), Dr. Bernd Sauer (HWK) und Florian Prosch (Rainer Markgraf Stiftung).
HWK
Projektleiter Helmut Kohler (HWK), Dr. Bernd Sauer (HWK) und Florian Prosch (Rainer Markgraf Stiftung).



9 x selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken

Das Projekt „9 x Selbstbestimmt Wohnen in Oberfranken“ wird vom Staatsministerium für Gesundheit und Pflege gefördert und untersucht, ob und unter welchen Voraussetzungen technische digitale Lösungen (Ambient Assisted Living – AAL) dabei helfen können, dass ältere Menschen so lange wie gewünscht selbstständig in ihren eigenen vier Wänden leben können.
Die altersgerechte Anpassung von Wohnraum mithilfe technischer, digitaler Lösungen bietet große Chancen für das Handwerk. Daher organisiert die HWK mehrstufig aufgebaute Fortbildungen. Denn der Handwerker ist es, der technische Lösungen wie eine Herdüberwachung oder eine automatische Türöffnung plant und installiert. Mehr zu den geplanten Informationsveranstaltungen lesen Sie hier .



Genussregion Oberfranken

Die HWK für Oberfranken ist Ideengeberin und Mit-Initiatorin des Vereins Genussregion Oberfranken, der 2007 gegründet wurde. In den ersten zehn Jahren des Bestehens schafften es die Verantwortlichen, dass die Genussregion Oberfranken vor allem wegen ihrer einmaligen Spezialitätendatenbank als immaterielles Weltkulturerbe ausgezeichnet wurde. Mehr zu Genussregion Oberfranken lesen Sie hier: genussregion-oberfranken.de



Bierland Oberfranken

Auch der Verein Bierland Oberfranken geht auf eine Initiative der Handwerkskammer zurück. Er vereint inzwischen alle oberfränkischen Brauereien und betreut auch die Fränkische Bierstraße, die die drei Regierungsbezirke Oberfranken, Mittelfraken und Unterfranken durchzieht. Im Mittelpunkt der sichtbaren Arbeit des Vereins Bierland Oberfranken stehen die Vermarktung des handwerklich gebrauten, qualitativen und vielfältgen Bieres und der Nutzen für Einheimische und Gäste aus nah und fern. Informationen zum Bierland Oberfranken finden Sie unter der Webadresse www.bierland-oberfranken.de und zur Fränksichen Bierstraße unter www. bierstrasse-franken.de