Coronavirus: Informationen für Handwerksbetriebe

Aktuelle Auflagen für Öffnungen, Betriebe mit Ladengeschäften, Ausgangsbeschränkungen

Welche Beschränkungen gelten?



27. Juni 2022 - Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung verlängert

Das Bayerische Gesundheitsministerium hat die 16. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung bis 02.07.2022 verlängert.



Seit 03.04.2022 wurden weitgehend alle Einschränkungen (3G, Maskenpflicht) aufgehoben. Lediglich in Einrichtungen für vulnerable Personengruppen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Altenheimen) bestehen weiterhin erhöhte Anforderungen. Abstandsgebot, Tragen von Masken im Alltag und Hygienekonzepte sind nur noch Empfehlungen.

Damit wird der Infektionsschutz nun ganz auf die Unternehmen verlagert. Jeder Arbeitgeber bleibt weiterhin verpflichtet, den Infektionsschutz im Rahmen seiner arbeitsschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Der Arbeitgeber muss seine Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer bestmöglich schützen und hat dabei das Arbeitsschutzgesetz sowie die Vorgaben der jeweiligen Berufsgenossenschaft zu beachten.


Fragen und Antworten

Wie lange gelten die Regelungen?

Die Regelungen gelten vorerst bis 02.07.2022.



Was gilt für Friseur-, Kosmetik-, Fuß- und Nagelpflegebetriebe?

Kunden

Die Beschränkungen für Kunden wurden vollständig aufgehoben.

3G: aufgehoben

Lediglich in Krankenhäuser und Altenheimen gilt weiterhin eine Testpflicht!

Maskenpflicht: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)

In Einrichtungen für vulnerable Personengruppen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Altenheimen) gilt die Pflicht, medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) zu tragen.

Hygienekonzept: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung, siehe Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern)

Mindestabstand: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)

Hinweis: Natürlich können Betriebe von ihren Kunden über ihr Hausrecht verlangen, dass sie weiterhin eine Maske tragen oder sogar 3G erfüllen.

Mitarbeitende:

Die Berufsgenossenschaft BGW hat ihren Arbeitsschutzstandard aufgehoben. Damit entfällt die Pflicht, dass Arbeitnehmer verpflichtend Masken tragen müssen. Dennoch empfiehlt die BGW aus Gründen des Arbeitsschutzes weiterhin das Tragen von Masken (egal ob Community-, OP- oder FFP2-Masken) auf jeden Fall dann, wenn der Abstand zu anderen Personen nicht eingehalten werden kann oder eine schlechte Lüftungssituation besteht.

Was gilt für alle anderen Handwerksbetriebe?

Kunden

Die Beschränkungen für Kunden wurden vollständig aufgehoben.

Maskenpflicht: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)

In Einrichtungen für vulnerable Personengruppen (z.B. Krankenhäuser, Arztpraxen, Altenheimen) gilt die Pflicht, medizinische Gesichtsmasken (OP-Masken) zu tragen.

Hygienekonzept: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung, siehe Handlungsempfehlungen der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern)

Mindestabstand: aufgehoben (aber weiterhin Empfehlung)

Hinweise:

  • Natürlich können Betriebe von ihren Kunden über ihr Hausrecht verlangen, dass sie weiterhin eine Maske tragen oder sogar 3G erfüllen.
  • Werden Leistungen in Krankenhäuser oder Altenheimen erbracht, gilt weiterhin eine Testpflicht.

Mitarbeiternde

Der Arbeitgeber bleibt weiterhin verpflichtet, den Infektionsschutz im Rahmen seiner arbeitsschutzrechtlichen Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen. Er muss seine Arbeitnehmer bestmöglich schützen und hat dabei das Arbeitsschutzgesetz sowie die Vorgaben der Berufsgenossenschaft zu beachten.