Handwerk trifft sich
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Erfolg braucht einen Plan - Social-Media hilft

Handwerk trifft sich - Thema: Social Media und Internetmarketing - Von Analogistan nach Digitalien

Bamberg/Selb. Matthias Schultze ist geschäftsführender Inhaber von HEYSE Malerfachbetrieb GmbH & Co. KG in Isernhagen. Er ist Unternehmer. Malermeister. Blogger. Speaker. Ein dynamischer Macher und Motivator mit Visionen für eine farbige Zukunft im Handwerk. Der dynamische Unternehmer gilt als Pionier für Social Media und Internetmarketing im Handwerk und hat die Teilnehmer der Veranstaltungsreihe „Handwerk trifft sich“, am 16. Mai in Selb und am 17. Mai in Bamberg, zu einer Reise vom analogen Zeitalter, ins digitale Zeitalter, also von Analogistan nach Digitalien aufgerufen. Schultze selbst hat diese Reise bereits vor Jahren erfolgreich angetreten.                       

Der Malermeister hat für sich erkannt, dass Kundengewinnung in der heutigen Zeit am besten mit sozialen Netzwerken betrieben wird. Eine seiner vielen bildlichen Darstellungen: Während in Analogistan der Handwerksmeister im Kundenteich mit einer Angel und dem dazugehörigen Köder zu fischen versucht, hat er durch seine Aktivitäten in den sozialen Netzwerken mit 25 Angeln mit verschiedensten Ködern im selben Teich einen ungleich höheren Erfolg. Schultze nutzt Facebook, Instagram, Pinterest und Co. und ist auf allen Kanälen mit seinen handwerklichen Leistungen, aber auch mit persönlichen Geschichten seiner Mitarbeiter bildlich und textlich vertreten.

Die Sichtbarkeit eines Betriebs, so Schultze, erzielt Aufmerksamkeit, verleiht Attraktivität und führt zu mehr Ertrag. Das Auftreten in den Netzwerken sichert auch gleichzeitig Fachkräfte und damit die Zukunft des Betriebs. „Ich kann mir überlegen, wie mache ich meine Marke so sexy, dass die Leute unbedingt bei mir arbeiten wollen.“

Um erfolgreich in den Netzwerken aufzutreten, brauche es aber unbedingt auch einen Plan. Man müsse eine Strategie festlegen, welche Ziele (z. B. Wunschkunden- oder Mitarbeitergewinnung) man erreichen wolle, sich genau überlegen, welche Geschichten aus dem Betrieb man erzählen wolle und wie man – möglichst höflich und sachlich – mit negativen Kommentaren umgehen wolle. Schultzes Empfehlung hier: „Seien Sie am Anfang und Ende ihrer Antwort positiv, das bleibt im Kopf und bieten Sie Nutzern gerne den persönlichen Kontakt an“.

Chancen von Social Media nutzen

Schultze nutzt Internetmarketing seit ca. 2010 für sich, von 2012 bis heute hat er nach seinen eigenen Angaben allein durch Internetmarketing 3,2 Millionen Euro Umsatz generiert. „Das Handwerk hat eine goldene Zukunft, man muss die Chancen und Möglichkeiten von Social Media nur erkennen und aktiv nutzen.“  Die Kunden suchen Handwerksbetriebe mittlerweile vorwiegend im Internet. Für 75 Prozent der deutschen Verbraucher ist das Internet der wichtigste Einfluss für Kaufentscheidungen.

Die jeweils 130 Teilnehmer der beiden Termine zur Veranstaltungsreihe „Handwerk trifft sich“ in Bamberg und Selb waren von den Impulsen Schultzes nahezu restlos begeistert.

Weitere Tipps gibt es unter www.mein-maler.de

Bamberg/Selb, 16./17. Mai 2017