Austauschen, miteinander und voneinander profitieren - das war das Ansinnen des Treffens der Vorstände und der Geschäftsführungen der Handwerkskammer für Ostthüringen und der Handwerkskammer für Oberfranken in Saalfeld.
A. Kühne / HWK für Ostthüringen
Austauschen, miteinander und voneinander profitieren - das war das Ansinnen des Treffens der Vorstände und der Geschäftsführungen der Handwerkskammer für Ostthüringen und der Handwerkskammer für Oberfranken in Saalfeld.

Gemeinsam an den Rahmenbedingungen arbeiten

Vorstände und Geschäftsführungen der Handwerkskammern für Oberfranken und für Ostthüringen trafen sich in Saalfeld

Saalfeld. Es war die erste Partnerschaft zwischen Handwerksorganisationen nach der politischen Wende in Deutschland und sie hält noch immer: Seit nunmehr fast 29 Jahren treffen sich die Vorstände und Geschäftsführungen der Handwerkskammer für Ostthüringen und der Handwerkskammer für Oberfranken und tauschen sich über aktuelle Themen, Herausforderungen und natürlich die Lösungsansätze aus. Nachdem die Vertreter der Ostthüringer Handwerkskammer zuletzt bei der Landesgartenschau in Bayreuth zu Gast waren, folgte nun ein Treffen in Saalfeld.

Klaus Nützel, Präsident der Handwerkskammer für Ostthüringen, ließ bei der Begrüßung noch einmal den Blick zu den Anfängen der Partnerschaft schweifen. „Am 4. Dezember 1989, also schon kurz nach dem Mauerfall, war ich das erste Mal zu Gast bei einer  Sitzung der Vollversammlung in Bayreuth. Seitdem hat sich neben der Partnerschaft auch eine echte Freundschaft entwickelt“, resümiert er. Immerhin waren die Handwerkskammer für Ostthüringen und die Handwerkskammer für Oberfranken die ersten, die nach der politischen Wende eine solche Partnerschaft eingingen, und damit Vorreiter für viele solcher Partnerschaften im gesamten Bundesgebiet. Stand zur damaligen Zeit vor allem die Unterstützung beim Aufbau handwerklicher Strukturen im Ostthüringer Handwerk im Mittelpunkt, so werden heute bei den regelmäßigen Treffen beider Kammern aktuelle Themen aus Politik und Wirtschaft diskutiert.

Auch Thomas Zimmer, Präsident der Handwerkskammer für Oberfranken, drückte seine Freude darüber aus, dass die Partnerschaft über so viele Jahre mit Leben erfüllt wurde und weiter wird. Dies zeige, wie eng das Handwerk beider Regionen miteinander verbunden ist.

Als Dienstleister weiterentwickeln

Im Zentrum der regelmäßigen Treffen steht in der heutigen Zeit der Erfahrungsaustausch zu Fragen, wie das Handwerk der beiden Regionen voneinander partizipieren kann und wo es Schnittmengen bei der Zusammenarbeit gibt. „Unser oberstes Ziel ist es, beide Handwerkskammern immer weiter als Dienstleister für seine Mitgliedsbetriebe zu entwickeln und gegenüber der Politik die Rahmenbedingungen für unsere Handwerker stetig zu verbessern“, sind sich die beiden Kammerpräsidenten Klaus Nützel und Thomas Zimmer einig.

Doch nicht nur handwerkspolitische und wirtschaftliche Themen gibt es während der Treffen. Auch das immer genauere Kennenlernen beider Regionen mit ihrer landestypischen Vielfalt spielt eine Rolle. So wurden die Gäste aus Bayreuth beispielsweise in die Feengrotten in Saalfeld geführt und ihnen bei einer Bootsfahrt auf dem Hohenwarte-Stausee die landschaftliche Schönheit Ostthüringens gezeigt.

Beide Kammern waren sich darin einig, dass diese 29-jährige Tradition der Partnerschaft auch in den kommenden Jahren eine Fortsetzung erfahren wird.

Saalfeld, 18. Juni 2018



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