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Kompetenzzentrum Digitales Handwerk wird ausgebaut

Investition in die Bayreuther Einrichtung im Pakt für Berufliche Bildung explizit aufgeführt

Bayreuth. Der Ausbau und die Weiterentwicklung des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk Süd an der HWK für Oberfranken zu einem Digitalen Innovations- und Anwenderzentrum ist mit der heute (Montag, 24. Juli) erfolgten Unterzeichnung des Pakts für Berufliche Bildung in trockenen Tüchern. „Wir freuen uns und das gleich doppelt“, reagierte der Präsident der HWK für Oberfranken, Thomas Zimmer. „Zum einen, weil damit die gute Arbeit unseres KDH und die Notwendigkeit einer Fortführung über den bisherigen Förderzeitraum hinaus anerkannt sind. Und zum anderen“, so Zimmer weiter, „weil die im Pakt hinterlegten Investitionen in die überbetrieblichen Bildungsstätten der Wirtschaft und der Berufsschulen die Gleichstellung akademischer mit beruflicher Bildung weiter vorantreibt.“

Der Pakt enthält weitere Aspekte, die aus Sicht der Handwerkskammer für Oberfranken von entscheidender Bedeutung sind. Und für die deren Spitze auch vehement gekämpft hat. So wird in der Präambel der gemeinsamen Erklärung explizit erwähnt, dass es erklärtes Ziel sei, den Pakt für Berufliche Bildung zu verstetigen und kontinuierlich weiterzuentwickeln. „Der Ausbau der beruflichen Bildung und die damit verbundene Gleichstellung ist eine langfristige Aufgabe, die in den kommenden Jahren weitere Anpassungen braucht“, erklärt der Hauptgeschäftsführer der HWK für Oberfranken, Thomas Koller, warum ihm diese Passage so wichtig ist. „Und die Bayerische Staatsregierung hat sich – wie alle weiteren Beteiligten auch – nun dazu bekannt.“ Klar werde dies auch durch die Formulierung, dass die Paktpartner sich bewusst sind, dass weiterhin Anstrengungen notwendig seine. Und durch den Verweis auf den Masterplan Bayern Digital II, in dem neben Maßnahmen im Bereich der Beruflichen Bildung zum Beispiel auch das Förderprogramm Digitalbonus enthalten ist, und der auf insgesamt fünf Jahre ausgelegt ist.

Die Handwerkskammer versteht den Pakt für berufliche Bildung daher als einen weiteren, sehr wichtigen Schritt, die Berufliche Bildung dauerhaft zu stärken. „Der Weg ist damit aber noch nicht endgültig absolviert“, sind sich Zimmer und Koller einig.

Gute Stimmung und Freude über den gemeinsam erarbeiteten Pakt für Berufliche Bildung: Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) Franz Xaver Peteranderl (dritter von links) mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (Mitte) und weiteren Vertretern des Bayerischen Kabinetts und der bayerischen Wirtschaft.
Bayerische Staatskanzlei
Gute Stimmung und Freude über den gemeinsam erarbeiteten Pakt für Berufliche Bildung: Der Präsident des Bayerischen Handwerkstages (BHT) Franz Xaver Peteranderl (dritter von links) mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (Mitte) und weiteren Vertretern des Bayerischen Kabinetts und der bayerischen Wirtschaft.

 Hintergrund:

Der Pakt für Berufliche Bildung, den Bayerns Staatsministerin Ilse Aigner Montagmittag gemeinsam mit Kabinettskollegen und den Spitzen der Bayerischen Wirtschaft unterschrieben hat, geht auf eine Initiative des bayerischen Handwerks zurück. Mitte Dezember 2016 wurde die Idee bei einer Konferenz der Spitzen der bayerischen Handwerkskammern mit Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer und den Kabinettsmitgliedern Ilse Aigner, Dr. Markus Söder, Joachim Herrmann, Ulrike Scharf, Dr. Marcel Huber und Emilia Müller vorgestellt und zugesagt

Bayreuth, 24. Juli 2017

Michaela Heimpel
Leitung Unternehmenskommunikation

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