Anpacken, etwas gestalten, sichere Jobs mit Perspektive haben - in Oberfranken entscheiden sich wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk.
HWK
Anpacken, etwas gestalten, sichere Jobs mit Perspektive haben - in Oberfranken entscheiden sich wieder mehr junge Menschen für eine Ausbildung im Handwerk.

5,99 Prozent Plus bei den Ausbildungsverträgen

Im oberfränkischen Handwerk starten zum Stichtag 1. September insgesamt 1822 Auszubildende ihre Karriere

Bayreuth/Oberfranken. Tolle Zahlen für das oberfränkische Handwerk zum Beginn des neuen Ausbildungsjahrs 2017: Zum 1. September 2017 starten insgesamt 1822 Auszubildende eine Karriere im Handwerk. Das ist im Vergleich zum Vorjahr ein Plus von 5,99 Prozent. „Damit hat das Handwerk in Oberfranken im August noch einmal einen echten Zwischenspurt hingelegt“, sagt Michaela Heimpel von der Handwerkskammer für Oberfranken. Alleine in diesem Monat sind 531 Verträge in die Lehrlingsrolle der Kammer eingetragen worden, die prozentuale Steigerung zu 2016 sprang von 1,1 Ende Juli auf die genannten 5,99 Prozent. Die Handwerkskammer ist optimistisch, dass das oberfränkische Handwerk für das Jahr  2017 damit zum zweiten Mal in Folge ein deutliches Plus bei den Ausbildungsverträgen schaffen kann.

„Die Zahlen belegen aus unserer Sicht, dass eine Ausbildung im Handwerk wieder zunehmend attraktiver wird“, verdeutlicht die Leiterin Unternehmenskommunikation der HWK. Und dass die vielen Maßnahmen, die die Kammer und die Betriebe gemeinsam unternehmen, Früchte tragen. Dazu gehören die eigenen Berufsmessen, die Handwerkspaten, die Besuche sämtlicher Ausbildungsmessen in Oberfranken und auch die Imagekampagne des Handwerks, die sich in diesem Jahr mit dem Motto #einfachmachen konsequent an die Jugend richtet.

Nicht nur die absoluten Zahlen zu den insgesamt abgeschlossenen Ausbildungsverträgen zum  Stichtag Ende August stimmen die Handwerkskammer positiv. „Besonders erfreulich ist auch, dass in 2017 320 Betriebe erstmals ausbilden“, betont die Leiterin Unternehmenskommunikation. Diese Entwicklung zeige, dass das Bewusstsein im oberfränkischen Handwerk zur Förderung und Ausbildung des eigenen Fachkräftenachwuchses vorhanden ist.

Übrigens, auch nach dem offiziellen Ausbildungsbeginn zum 1. September stehen die Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Handwerk noch gut. „Die Erfahrungen zeigen, dass vor allem im September und auch in den restlichen Monaten des Jahres noch weitere Ausbildungsverträge eingetragen werden“, sagt Heimpel. „Auf jeden Fall gibt es noch über 500 freie Plätze, die unsere Betriebe gerne mit engagierten, jungen Leuten besetzen.“

Info:

Für alle Jugendlichen, die noch auf der Suche sind, bietet die Lehrstellenbörse auf der Internetseite der der HWK für Oberfranken ( www.hwk-oberfranken.de/lehrstellenboerse ) einen schnellen Überblick, wo noch Ausbildungsstellen unbesetzt sind und welche Berufe dabei zur Auswahl stehen.

Bayreuth, 31. August 2017

Michaela Heimpel
Leitung Unternehmenskommunikation

Tel. 0921 910 166
Fax 0921 910-45166
michaela.heimpel--at--hwk-oberfranken.de