Stolz und froh: HWK-Präsident Thomas Zimmer, HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller, Juniorchef Rolf Ebert, Technische Leiterin Katharina Fuchs-Ebert, Seniorchef Werner Ebert und die beste Zahntechnikerin Bayerns Katja Kramer (von links).
W. Kube
Stolz und froh: HWK-Präsident Thomas Zimmer, HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller, Juniorchef Rolf Ebert, Technische Leiterin Katharina Fuchs-Ebert, Seniorchef Werner Ebert und die beste Zahntechnikerin Bayerns Katja Kramer (von links).

Ästhetisch, künstlerisch und kreativ: die Landessiegerin

Katja Kramer ist die beste Zahntechnikerin Bayerns - Erster Platz im Leistungswettbewerb des Handwerks

Hof. Trotz aller Digitalisierung: das Handwerk steht im Mittelpunkt. Und dafür braucht es Gefühl, Geschick, Ästhetik und Kreativität. Daher hat sich Katja Kramer aus Siebenhitz bei Joditz in ihrem Lehrberuf auch sofort wohl gefühlt, sich mit dem Beruf als Zahntechnikerin zu 100 Prozent identifiziert. Mit dieser Begeisterung schloss Katja Kramer nicht nur ihre Ausbildung erfolgreich ab, sondern schaffte sogar den Landessieg im Leistungswettbewerb des Handwerks. Und darf sich damit Bayerns beste Zahntechnikerin nennen.

Der Weg von Katja Kramer zur Zahntechnikerin war nicht vorgezeichnet. Lange wusste die junge Frau nicht, welchen Beruf sie ergreifen sollte. Etwas Handwerkliches sollte es sein, gebastelt hat die Landwirtstochter schon immer gerne und weit weg von zuhause wollte sie auch nicht unbedingt. Wie gut, dass mit dem Dental-Labor Handrich nicht nur ein weithin anerkanntes Dental-Labor seinen Sitz in Hof hat, sondern auch ein renommierter Ausbildungsbetrieb. Dort kam dann alles auf höchstem Niveau zusammen: Ästhetik, Individualität, Kreativität sowie handwerkliches und künstlerisches Arbeiten. Die 20-Jährige: „Das ist genau mein Ding.“

Und nicht nur ihres. Neben Katja Kramer haben in 2017 zwei weitere Jungtechnikerinnen ihre Ausbildung im Dental-Labor Handrich in Hof abgelegt und ihre Prüfung erfolgreich absolviert. Das zeigt die hohe Bedeutung, die man bei Handrich dem Thema Ausbildung zukommen lässt. Katja Kramer ist auch nicht die erste Auszubildende des Labors, die herausragende Leistungen erzielt.  Zahntechniker Konstantin Lagaris hatte sich mit seiner guten Leistung bei der Gesellenprüfung Winter 2015/16 für die Teilnahme am Regensburger Förderpreis qualifiziert, bei dem sich nur die besten Zahntechniker der vier bayrischen Berufsschulstandorte Augsburg, München, Nürnberg und Regensburg miteinander messen dürfen.

Führung setzt auf Qualifikation

Auch die Inhaber setzen auf gute Qualifikationen. Juniorchef Rolf Ebert ist seit Oktober 2016 Master of Science im Bereich Innovationsmanagement Dentale Technologie. Nach der Ausbildung zum Zahntechniker und dem Bachelorstudium absolvierte er erfolgreich einen Masterstudiengang am „Steinbeis Transfer Institut Biomedical Interdisciplinary Dentistry“ in Stuttgart unter der Leitung von Professor Gregor Slavicek.

Katharina Fuchs-Ebert, Ausbildungsbeauftragte des Labors, hat 2016 die Meisterprüfung in der Zahntechnik als Jahrgangsbeste an der Handwerkskammer Dresden absolviert. Für ihr praktisches Prüfungsstück hat sie die Note Eins erhalten. Als technische Leiterin nimmt sie mittlerweile eine wichtige Schlüsselfunktion im Unternehmen ein.

Auch Landessiegerin Katja Kramer hat die Meisterprüfung schon fest im Visier. Bis es soweit ist, will sie sich auch betriebswirtschaftlich noch fit für die Zukunft machen. Mit ihren aufwändigen Gesellenstücken, einer Totalprothese für Ober- und Unterkiefer, einer Modellgussprothese für den Oberkiefer, einer dreigliedrigen Brücke für den Unterkiefer sowie einem Teleskop-Primärteil und einer Geschiebearbeit in Wachs, konnte sie die Jury des Leistungswettbewerbs schon mal vollends überzeugen.

Info:

Das Dental-Labor Handrich gibt es seit 1948, seit 1975 ist es in Hof zuhause. Aktuell hat das Unternehmen am Standort Hof 30 Mitarbeiter. In der gesamten Firmengruppe Handrich und Handrich + Ebert mit weiteren eigenständigen Labors in Auerbach (Vogtland), Plauen, Selb und Weiden sind es 130 Mitarbeiter, davon 13 Auszubildende. Geschäftsführer Ebert sieht den Erfolg in erster Linie in der erstklassigen Serviceorientierung, der langjährigen Kontinuität und der Wahl wissenschaftlich anerkannter Materialien und Verfahrensweisen für die Herstellung von hochwertigem und ästhetischem Zahnersatz begründet.

Hof, 9. Januar 2018



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Fax 0921 910-45166
michaela.heimpel--at--hwk-oberfranken.de



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