Eine Meisterschülerin hält Backwaren in den Händen.
HWK für Oberfranken/Stefan Dörfler

MeisterschuleBäckermeister in Bayreuth: Back-Künstler mit Marketing-Know-how

Bäckermeister werden in Bayreuth

Der Ausbildungsmeister für das Bäckerhandwerk an der HWK für Oberfranken, Ronny Vogel, verfolgt in der Meisterschule ein langfristiges Ziel: "Tradition, Leidenschaft, Qualität und stetige Innovation sollen die Basis für die tägliche Arbeit sein. So können wir das manchmal angestaubte Bäcker-Image revolutionieren und dem Kunden weitere gute Gründe geben, beim Handwerksbäcker einzukaufen!" Entsprechend setzt er sowohl auf die Festigung und den Ausbau der handwerklichen Fähigkeiten, als auch auf modernes Marketing und eine gute, wertschätzende und kollegiale Kommunikation. Damit vermittelt Ronny Vogel, selbst sowohl Bäcker- als auch Konditormeister,  alles in Theorie und Praxis, was für eine erfolgreiche Zukunft eines selbstständigen Bäckermeisters oder einer Führungskraft in einer Bäckerei wichtig ist.

Sie wollen mehr? An der Handwerkskammer für Oberfranken können Sie - bundesweit bislang einmalig - auch eine "Kombinierte Meisterschule für das Bäcker- und Konditorenhandwerk" belegen!

>>> Mehr zur kombinierten Meisterschule <<<





Das ist die Meisterschule in Bayreuth

Meisterschule für das Bäckerhandwerk

Daten & Fakten (Teil I und II)

Lehrgangsort:   HWK für Oberfranken
BTZ Bayreuth / Bäckerwerkstatt
Äußere Badstraße 24
95448 Bayreuth

Unterricht:Montag bis Freitag von 07:15 Uhr bis 17:45 Uhr
Vollzeit  
Umfang:  680 UE
Kursgebühren:10.500,-- EUR  plus eine Materialpauschale von 600 EUR (*Kurs 2025)
Prüfungsgebühren:1.470,-- EUR
Weitere Kosten:

Meisterbrief/Meisterkarte: 60,-- EUR

Die Weiterbildung zum Bäckermeister und die Meisterschule werden als Aufstiegsfortbildung finanziell gefördert. So gibt es das Aufstiegs-BAföG (im Handwerk als Meister-BAföG bekannt) und in Bayern zum Beispiel den Meisterbonus.

Die wichtigsten fachpraktischen Inhalte

  • Brot-Kunst in all seinen Facetten
  • Die Vielfalt bei Brötchen und Kleingebäck
  • Zum Träumen: Feine Backwaren, Torten und Desserts
  • Snacks und ihre Vielfalt
  • Selbstgemachtes Eis aus Meisterhand
  • Kunstvolle Schaustücke
  • Verkaufslehre praktisch umgesetzt

Die wichtigsten fachtheoretischen Inhalte

  • Fachtechnologie
  • Werkstoffkunde
  • Vertriebs- und Verkaufskunde
  • Technische Mathematik

Hier finden Sie Einen detaillierten Stoffplan für den praktischen und fachtheoretischen Unterricht (Teile I und II).

Nur in der Meisterschule in Bayreuth! / Zusätzliche Leistungen

Die angehenden Bäckermeister von der HWK für Oberfranken bekommen in ihrer Ausbildung viele Extras mit. Bei diesen geht es vor allem darum, wichtige Zukunftsfelder für Bäckereien zu besetzen.

  • Eisseminar mit Boiron – Sorbets, Fruchteis & Technik, sauber aufgebaut.
  • Mehlanalyse im Labor eines der größten Backzutatenhersteller – Rohstoff verstehen, Qualität steuern.
  • Vegane Patisserie mit Tamara Seidenglanz – pflanzliche Alternativen, alltagstauglich & hochwertig.
  • Kaffeeschulung mit Crazy Sheep – Bohnenprofile verstehen, Zubereitung am Siebträger sicher beherrschen.
  • Exkursionen zu Herstellern & Betrieben – Produktion, Prozesse und Best Practices live erleben.
  • Brotschaustück-Erstellung mit zwei Profis aus der Bäckernationalmannschaft – Design, Technik, Präsentation
  • Gründertag – von der Idee zum Konzept: Marke, Zahlen, erste Schritte in die Selbstständigkeit.
  • Foto-Session – starke Porträts für Social Media und Bewerbungen.
  • Projekt „ÖBG“ – Praxisprojekt im Ökologisch-Botanischen Garten (eigener Bereich auf der Website).
  • Event-Tasting „Brot trifft Schokolade“ – Aroma-Pairing, Sensorik & Genusskultur.
  • Brotmalerei mit Lea Wagner – Kunst auf Kruste: Design, Story & Präsentation.



Besonderes Highlight - Projekt "ÖBG"

Im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth entwickeln gemischte Teams in kurzer Zeit marktfähige Konzepte – von Idee und Rezeptur über Kalkulation und Marke bis zum Pitch. Ziele des Projekts sind es Unternehmertum zu trainieren, Gründungsmut zu stärken und Teamarbeit über Fachgrenzen hinweg erlebbar zu machen.

Das kennzeichnet die Bäcker-Meisterschule:

  •  Moderne, digitale Ausstattung
  • Breit besetztes Dozententeam
  • Neue Lern- und Lehrmethoden
  • Gezielte, individuelle Betreuung
  • Familiäre Atmosphäre
  • Schwerpunkt auf die fachliche und persönliche Weiterentwicklung der Meisterschüler
  • Fokus auf Kundenkommunikation und -bindung
  • Wertschätzende Kommunikation
  • Optimale Prüfungsvorbereitung

Eine Meisterschülerin bringt eine Teigmasse mit ihren Fingern in Form.
HWK für Oberfranken/Stefan Dörfler

Eine Meisterschülerin hält ein Brot in Herzform in den Händen.
HWK für Oberfranken/Stefan Dörfler

Warum Bäckermeister? Warum Meisterbrief? Warum an der Meisterschule der HWK für Oberfranken?

Das Handwerk muss passen, da macht Bäckermeister Ronny Vogel keinerlei Kompromisse. „Als Bäckermeister trägt man den wichtigsten Titel des Handwerks. Die Kunden erwarten daher auch höchste Qualität.“ Der Ausbildungsmeister der Meisterschule für das Bäckerhandwerk an der HWK für Oberfranken setzt für seine Meisterschule daneben aber noch andere Schwerpunkte: unter anderem auf die gezielte Entwicklung der Persönlichkeit der Meisterschüler, auf Marketing, Verkauf und Kommunikation. „Die bei uns ausgebildeten Bäckermeisterinnen und Bäckermeister sind Meister ihres Fachs", verspricht der Ausbildungsmeister. "Und gut geschult im Umgang mit ihren Mitarbeitern und Kunden.“

Ihre Ausbildungsmeister

Die Ausbildungsleiterinnen für Bäcker und Konditoren Alexander Pleithner, Lena Meist und Ronny Vogel posieren für ein Gruppenbild.
HWK für Oberfranken/Stefan Dörfler
Know-how hoch Drei für das Bäcker- und Konditorenhandwerk: Alexander Pleithner, Lena Meist und Ronny Vogel.

Schwerpunkt: Brotherstellung, Mitarbeiter- und Unternehmensführung

Mit 15 Jahren startete Ronny Vogel seine Ausbildung zum Bäcker, mit 21 Jahren qualifizierte er sich an der Akademie Weinheim zum Bäckermeister und Betriebswirt des Handwerks, mit 27 schloss er die Meisterschule für das Konditorhandwerk ab.

Seine beruflichen Stationen führten ihn vom stellvertretenden  Backstubenleiter in einem kleinen oberfränkischen Handwerksbetrieb über die Anstellung als Bezirksleiter in einer Großbäckerei bis hin zu seinem „Traumberuf“ als Fachbereichsleiter für das Bäcker- und Konditorenhandwerk an der Handwerkskammer für Oberfranken.

Ich will Menschen für ein Bäcker- und Konditorenhandwerk begeistern, das für Qualität, Kreativität und Leidenschaft steht – und das heute mehr denn je Verantwortung übernimmt, unternehmerisch denkt und Zukunft aktiv gestaltet.

Schwerpunkt: Motivtorten, kleine Küche und Getränkeherstellung

Konditormeister Alexander Pleithner hat seine Ausbildung zum Konditor 2011 abgeschlossen und noch im gleichen Jahr mit der Meisterschule angefangen, die er 2013 erfolgreich beendete. Schon 2014 zog es ihn in die Selbstständigkeit und er gründete in Bayreuth sein eigenes Konditorei-Café, das er bis 2020 erfolgreich führte und auch erfolgreich an eine Mitarbeiterin übergab.

Seitdem ist der begeisterte Konditor Ausbildungsmeister an der HWK für Oberfranken und unterstützt Bäckermeister Ronny Vogel dabei, den Nachwuchs bei den Bäckern und Konditoren auf ein neues Niveau zu heben.

Spaß ist für mich ein entscheidender Schlüssel für Lernerfolg. Denn nur wenn Menschen gerne kommen, Freude an dem haben, was sie tun, und sich wohlfühlen, können sie ihr Potenzial wirklich entfalten. Dabei liegen mir gute Lebensmittel, Nachhaltigkeit und handwerkliche Qualität besonders am Herzen.

Schwerpunkt: Schokolade, Pralinen, Grundlagen der Konditorei

Lena Meist begann als Spätberufene erst mit 27 ihre Ausbildung zur Konditorin. Nach erfolgreichem Ausbildungsabschluss zog es sie zunächst für einige Jahre in eine mittelständische Bäckerei-Konditorei in Unterfranken. Ihr Interesse am Bäckerhandwerk wurde mit dem Besuch der Kombimeisterschule in Bayreuth geweckt, die sie 2023 selbst absolvierte.

 Seitdem unterstützt sie als Ausbildungsmeisterin das Team mit Kreativität und Leidenschaft.

Ich möchte Menschen den Raum geben, sich auszuprobieren, über den Tellerrand hinauszusehen und sich dabei beruflich weiterzuentwickeln.

 

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