Stefan Dörfler

Digitale Diagnose praxisnah am Fahrzeug

Bayreuth. Kleine Gruppen mit maximal zwölf Teilnehmern, etwas Theorie und dann ganz viele Einheiten Lernen im und aus dem Praxiseinsatz heraus – dieses Konzept verfolgte das Schaufenster Süd des Kompetenzzentrums Digitales Handwerk (KDH) bei den beiden inhaltsgleichen Schulungen „Digitale Diagnose praxisnah am Fahrzeug“. Zielgruppe waren Fachkräfte aus dem Kfz-Handwerk, der Landmaschinenmechanik und aus Kfz-nahen Gewerken wie der Karosserie- und Fahrzeugbau.

Spurstand vermessen, Frontkamera einstellen, Scheinwerfer justieren, Fehlersuchen durchführen, Systeme auslesen – die Mehrzahl der Diagnoseverfahren in Kfz-Werkstätten wird digital ausgeführt. Allerdings erfordert jedes dieser Systeme spezifisches Know-how und Wissen über die Vor- und Nachteile in der Anwendung. „Vor allem aber“, machte Referent Detlef Fritsch (Ausbildungsmeister Kfz-Technik an der HWK für Oberfranken) deutlich, „ist es wichtig zu wissen, welche Diagnosemöglichkeit zu einem vorhandenen Fehlerbild passt.“ Daher gab Fritsch nicht nur einen Überblick über die Grundlagen zu den elektrischen Messungen und zur fachgerechten Bedienung der unterschiedlichen Diagnosegeräten, sondern übte gemeinsam mit den Teilnehmern an verschiedenen Fahrzeugen den Einsatz unterschiedlicher Verfahren und die Auswahl der richtigen Diagnosemöglichkeiten.

Ausprobieren, Erfahrungen sammeln

Nachdem aber kaum etwas besser schult, als eigene Erfahrungen zu machen, stand ein großer Teil der Schulung im Zeichen des eigenen Ausprobierens und Erfahrungen sammeln. Wobei die Teilnehmer zum einen durch Kfz-Meister Detlef Fritsch, aber auch im direkten Austausch voneinander lernten.

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Stefan Dörfler

Digitale Diagnose 1
Stefan Dörfler

Bayreuth, 19./21. Dezember 2017

Michaela Heimpel
Leitung Unternehmenskommunikation

Tel. 0921 910 166
Fax 0921 910-45166
michaela.heimpel--at--hwk-oberfranken.de

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