HWK für Oberfranken

HWK für Oberfranken lobt Zukunftspreis aus

Handwerkskammer will damit die Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit des Handwerks besser sichtbar machen - Bewerbungen und Nominierungen bis Ende April möglich

Bayreuth/Oberfranken. Das Handwerk ist ein Innovationstreiber, doch oftmals ein verkannter. Daher lobt die Handwerkskammer (HWK) für Oberfranken in diesem Jahr erstmals einen Zukunftspreis aus. „Wir wollen damit sichtbar machen, dass viele der kleinen wie großen Innovationen aus dem klassischen Handwerk stammen“, erklärte HWK-Präsident Thomas Zimmer beim Jahrespressegespräch der Handwerkskammer, bei dem der Zukunftspreis offiziell gestartet wurde. Die Betriebe der Region können sich damit ab sofort in sechs verschiedenen Kategorien für den Zukunftspreis 2018 selbst bewerben oder dafür nominiert werden. Die Preisverleihung findet am Mittwoch, 30. Mai 2018, im Rahmen der Coburger Designtage statt.

Leistungen des Handwerks werden in Deutschland täglich millionenfach in Anspruch genommen. „Vielleicht wird die Handwerksleistung deswegen häufig als etwas schlicht Alltägliches wahrgenommen“, sagte Zimmer weiter. „Dabei sind unsere Betriebe gerade aus der Erfahrung der täglichen Praxisarbeit heraus hoch-innovativ und entwickeln anwendbare Zukunftskonzepte.“ Um diese stärker ins Bewusstsein zu bringen, hat die HWK für Oberfranken nun den Zukunftspreis ins Leben gerufen. In den Kategorien Technik, Umweltschutz/Energieeffizienz/Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Fachkräftesicherung/Nachwuchs-gewinnung/Unternehmensnachfolge, Marketing/Geschäftsmodelle/Kooperationen/social media und Gestaltung/Design prämiert die HWK damit herausragende Leistungen von Handwerksunternehmen, die damit deutlich über dem Branchendurchschnitt liegen.

Bei den Wegen zur Teilnahme hat die HWK für Oberfranken bewusst zwei Varianten gewählt. „Natürlich können sich Betriebe selbst bewerben“, erläuterte Hauptgeschäftsführer Thomas Koller. „Nachdem wir aber wissen, dass viele Handwerker gerne sehr bescheiden auftreten, nehmen wir auch Nominierungen durch Dritte an.“ Handwerksorganisationen, Kommunen und andere Institutionen können so Betriebe aus ihrem Umfeld auch für den Zukunftspreis vorschlagen.

Fachjury entscheidet

Nach Ende der Bewerbungsfrist, die bis 30. April 2018 dauert, entscheidet eine unabhängige Fachjury über die ersten Preisträger in den Kategorien. Koller: „Wir werden gegebenenfalls je nach Kategorie und Bewerbungen zusätzlich Experten in diese Fachjury berufen, damit auf jeden Fall eine intensive Beurteilung stattfinden kann.“

Der Zukunftspreis der HWK für Oberfranken wird künftig im zweijährigen Turnus ausgelobt und wechselt sich in diesem Rhythmus bewusst mit dem Designpreis ab. „Mit diesen beiden Preisen bringen wir zwei wichtige Aspekte, für die das Handwerk auch steht, mehr ins Blickfeld der Öffentlichkeit und der Verbraucher“, bekräftigt HWK-Hauptgeschäftsführer Thomas Koller. „Die Zukunfts- und Innovationsfähigkeit und die Stärke im Design.“ 

Weitere Informationen und alle Unterlagen zum Zukunftspreis der HWK für Oberfranken, der alle zwei Jahre vergeben wird, finden Sie auf der Webseite der HWK unter der Rubrik Wettbewerbe www.hwk-oberfranken.de/wettbewerbe

Bayreuth, 18. Januar 2018



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