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HWK für Oberfranken

Lehrlingsaustausch 2018: der Gegenbesuch in Carcassonne

Arbeiten und Leben in einem fremden Land - diese Erfahrung machen die Auszubildenden, die an dem Austausch zwischen der HWK für Oberfranken und der französischen Partnerkammer Chambre de Metiers et de l'Artisanat de l`Aude teilnehmen

Große Aufregung und auch Unsicherheit waren zu spüren, als sich 22 junge Handwerkerinnen und Handwerker aus Oberfranken im August auf den Weg zum 51. Lehrlingsaustausch nach Carcassonne und Lezignan machten. Beides legte sich jedoch, sobald nach der Ankunft die ersten Worte gewechselt und Gesten verstanden wurden. Die Auszubildenden, die von Christoph Gräf als Dolmetscher, Christina Bischof, Uwe Hannemann und Teamleiter Stephan Löffler begleitet wurden, machten zudem schnell die Erfahrung, dass das Handwerk eine internationale Sprache kennt – die des Könnens und der Fertigkeiten.

Die Handwerkskammer für Oberfranken pflegt seit mehr als 50 Jahren die Partnerschaft zur Chambre de Métiers et de L’Artisanat de l'Aude in Carcassonne. Beide Kammern organisieren daher mit Unterstützung des Na-BiBB-Förderprogramms Eramus+ Jahr für Jahr einen Austausch der Lehrlinge, so dass beide Seiten sowohl das Arbeitsleben und die Besonderheiten im Handwerk als auch die Kultur des jeweils anderen Landes kennenlernen. In den vergangenen Jahren haben sich so bereits rund 1400 junge Gesellinnen und Gesellen aus beiden Ländern kennengelernt und pflegen vielfach langjährige Freundschaften. In Frankreich kümmern sich dabei der Leiter des CFAI, Gille Cadeaux,  und das Betreuerteam mit Luc Gar-cia, Thomas Knapic und Anthony Haismann um die Lehrlinge aus Oberfranken.

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HWK für Oberfranken

Gut gemischtes Programm

Beim Austausch 2018 erlebten die oberfränkischen Nachwuchs-handwerker ein dichtes Pro-gramm. Neben ihren Arbeitszeiten in französischen Betrieben ihres Gewerkes standen nach Feierabend und an den freien Wochenendtagen Stadtbesichtigungen und Ausflüge in die Umgebung von Carcassonne und Lezignan auf dem Programm. Natürlich gehören zur Kultur des Nachbarlandes aber auch Einblicke in den Weinbau und in die kulinarische Vielfalt. Dazu dienten zum Beispiel ein Besuch einer Austernfarm oder der bekannten Blauschimmelkäseproduktion „Caves de Roquefort Société“ in Roquefort im französischen Hochgebirge, genauso aber auch das gemeinsame Kochen mit den französischen Lehrlingen.

Zum „Pflichtprogramm“ eines jeden Lehrlingsbesuchs in Frankreich gehören außerdem ein Fußballspiel der Teams gegeneinander und der sich daran anschließende Verzehr der vom französischen Betreuer Luc Garcia selbst gemachten Paella.

Nachhaltige Eindrücke aus den Betrieben

Besonders nachhaltig waren aber doch die Eindrücke, die die Lehrlinge aus der Arbeit in den Betrieben mitnahmen. Waren sie die ersten Tage noch etwas unsicher und zurückhaltend, führte die Erkenntnis, dass die Unterschiede im glei-chen Handwerk im fachlichen Bereich doch nicht so extrem sind, zu mehr Sicherheit. Gleichwohl stellten die ober-fränkischen Nachwuchshandwerker fest, dass die praktische Umsetzung manchmal deutlich anders gehandhabt wird.

Von Vorteil war dabei auch, dass die sprachlichen Barrieren heutzutage durch Übersetzungsprogramme oder Handy-Apps leichter zu überwinden sind.

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HWK für Oberfranken
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HWK für Oberfranken

Carcassonne, August/September 2018



 Ansprechpartner/in

Stephan Löffler
Ausbildungsmeister

Tel. 0921 910-176
Fax 0921 910-45285
stephan.loeffler--at--hwk-oberfranken.de

Christopher Eber
Sachbearbeiter

Tel. 0921 910-146
Fax 0921 910-45146
christopher.eber--at--hwk-oberfranken.de



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Weitere Informationen

Interesse, an der nächsten Fahrt nach Frankreich dabei zu sein? Informationen gibt es bei Stephan Löffler, bei ihm ist auch direkt die Anmeldung möglich.

Außerdem finden Sie hier den Flyer für die kommen Fahrt im Sommer 2019

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