Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Vorstandsmitglied Michael Klein und der Leiter des Verwaltungssitzes Coburg der HWK für Oberfranken, Dr. Hans-Karl Bauer (stehend von links), begleiteten die Vertragsunterzeichnung zwischen den Sprechern des Coburger Handwerks, Knut von Berg (sitzend links) und Rocco Müller (sitzend rechts), und HWK-Präsident Matthias Graßmann.
HWK für Oberfranken/S. Dörfler
Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, Vorstandsmitglied Michael Klein und der Leiter des Verwaltungssitzes Coburg der HWK für Oberfranken, Dr. Hans-Karl Bauer (stehend von links), begleiteten die Vertragsunterzeichnung zwischen den Sprechern des Coburger Handwerks, Knut von Berg (sitzend links) und Rocco Müller (sitzend rechts), und HWK-Präsident Matthias Graßmann.

Einigung mit Coburg erreicht

Bei der Vollversammlung der HWK für Oberfranken unterzeichnen Kammer und Vertreter des Coburger Handwerks bindenden Vertrag - Reinhard Bauer zum neuen Hauptgeschäftsführer gewählt

Bayreuth/Oberfranken. Der dickste Brocken ist vom Tisch: Die Handwerkskammer für Oberfranken und das Coburger Handwerk haben sich über die Zukunft des HWK-Standorts in Coburg geeinigt und bei der Vollversammlung im Arvena Kongress Hotel (Bayreuth) in Beisein von Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger einen Vertrag unterzeichnet. Damit können die Klage gegen die Handwerkskammer und auch das eingeleitete Mediationsverfahren beendet werden. Außerdem hat die Vollversammlung einen weitere Entscheidung gefällt: Mit Reinhard Bauer haben sie den langjährigen Geschäftsstellenleiter der Kreishandwerkerschaften Bayreuth und Kulmbach zum neuen Hautgeschäftsführer der Handwerkskammer gewählt. Bauer soll die Position bereits zum 1. Juli 2021 antreten (siehe weitere Pressemitteilung).

Mit der Einigung zwischen dem Coburger Handwerk und der Handwerkskammer gehen jahrelange Gespräche und Verhandlungen zu Ende. Der Vertrag regelt detailliert, dass der Ausbildungsstandort in Coburg erhalten bleibt und welche Bildungsangebote und Maßnahmen auch künftig in Coburg abgehalten und angeboten werden – etwa Lehrgänge der Stufenausbildung im Bau, Fortbildungen und die Meisterschule im Gerüstbauhandwerk und Kurse und Prüfungen im Bereich Maler und Lackierer, Feinwerktechnik, Elektrotechnik und SHK (Sanitär, Heizung, Klima).

Zufriedene Gäste: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, MdL, und die Präsidentin der Regierung von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, nahmen an der Vollversammlung teil (vorne von links).
HWK für Oberfranken/S. Dörfler
Zufriedene Gäste: Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger, MdL, und die Präsidentin der Regierung von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, nahmen an der Vollversammlung teil (vorne von links).

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger verfolgte den Sachstandsbericht zur Einigung mit großer Zufriedenheit und freute sich über die Vertragsunterzeichnung. „Das oberfränkische Handwerk mit seinen Bildungseinrichtungen steht nach der Einigung wieder mit einer vielversprechenden Mannschaft auf dem Spielfeld. Mit dem gezeigten Teamwork ist die Einheit aus der Handwerkskammer für Oberfranken und dem Handwerk Oberfrankens hergestellt. Das oberfränkische Handwerk ist ein heißer Kandidat auf den Meistertitel, weil sich jetzt alle Regionen und Bildungsstandorte die Bälle zuspielen“, rief der Minister der Vollversammlung und den Gästen aus Coburg zu.

„Machen Sie etwas draus!“, forderte Aiwanger alle Beteiligten auf und versprach: „Ich stehe bei ihren Zukunftsprojekten an Ihrer Seite, um die Stärken der oberfränkischen Handwerksbetriebe weiterhin auszubauen!“

Nachhaltige Lösung

Auch HWK-Präsident Matthias Graßmann und Knut von Berg und Rocco Müller als Sprecher des Coburger Handwerks zeigten sich angesichts der nun verhandelten Einigung erleichtert. „Wir haben das getan, was das Handwerk besonders gut kann – wir haben repariert und saniert. Und jetzt haben wir eine nachhaltige Lösung“, betonten alle drei. Dazu hätte vor allem der kontinuierliche, vermittelnde Einsatz von Michael Klein, der seit Juni 2019 als Arbeitnehmervertreter dem Vorstand angehört, und des Leiters des Coburger Verwaltungssitzes der HWK, Dr. jur. Hans-Karl Bauer, der die Einigung am Schluss in einen Vertrag goss, beigetragen. “Wir danken den Coburger Handwerkern, die gesprächs- und kompromissbereit geblieben sind.“

Nachdem der Vertrag nun unterzeichnet ist, kann beim Verwaltungsgericht das offizielle Ende des Mediationsverfahrens beantragt werden – ein jetzt rein formaler und bereits vorbesprochener Akt. HWK-Präsident Matthias Graßmann: „Danach werden wir gemeinsam die Planungen für unsere Investitionsstrategie wieder aufnehmen und die Verfahren endlich wieder vorantreiben.“

Bayreuth/Oberfranken, 22. Juni 2021



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 Weitere Informationen

Die weitere Berichterstattung über die Juni-Vollversammlung der Handwerkskammer finden Sie hier:

Jahresrechnung der HWK: deutliche Dellen durch Corona

Reinhard Bauer neuer Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Oberfranken



Außerden bieten wir über nachstehenden Link einen  Überblick über die vergangenen Vollversammlungen: www.hwk-oberfranken.de/vollversammlungen