Aus der Praxis der Betriebswirtschaftlichen Beratung

Unsere Betriebe profitieren von der fachlichen Kompetenz der Betriebswirtschaftlichen und Technischen Berater und unserer Beauftragten für Innovation und Technologie - Beispiele erfolgreicher Beratungen

Oberfranken. Egal ob es um Fragen zu einer geplanten Existenzgründung oder um die Beantragung von Fördermitteln geht - die Berater der Handwerkskammer für Oberfranken leisten schnelle und praxisorientierte Hilfe, die für Handwerkerinnen und Handwerker in Oberfranken kostenfrei angeboten wird.

Die Teams der Betriebswirtschaftlichen Beratung und der Technische Beratung und die Beauftragten für Innovation und Technologie bilden in der Beratung ein großes Spektrum ab,  das von der ersten Idee einer Gründung bis hin zur Betriebsübergabe an einen passenden Nachfolger reicht. Anhand von prägnanten Beispielen aus der Praxis zeigen wir Ihnen, wo und wie wir Betriebe unterstützt haben:



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uligraphics

Veränderungs aktiv angehen statt zu verharren

Fotografenmeisterin Uli Präcklein baut sich in der Krise ein weiteres Standbein auf – Bewusstseinsentwicklung online

Mit ihren Aufnahmen und Bildkonzepten bringt Fotografenmeisterin Uli Präcklein schon immer das Besondere und Einzigartige des Menschen oder des Projektes ans Licht. Diesen Ansatz hat die Inhaberin des Fotostudios „uligraphics“ aus Lautertal jetzt in der Krise erweitert und sich ein weiteres Standbein aufgebaut, um ihrem Unternehmen und vor allem ihrem Team eine Perspektive zu geben.

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HWK für Oberfranken

Fokus auf Heim und Garten

Baumann Wintergarten in Stockheim profitiert während Corona vom Trend nach „Urlaub daheim“

„Urlaub daheim“ ist nicht nur der Firmenslogan von Baumann Wintergarten in Stockheim. In Corona-Zeiten wurde das Motto auch zur Leitlinie vieler Deutscher. Gut für den regionalen Wintergarten-Spezialisten Baumann. Das veränderte Kundenverhalten bescherte dem Betrieb viele neue Interessenten, so dass er die Auswirkungen der Pandemie gut überbrücken konnte.

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Sie hat ihre Lektion gelernt: Jessica Emtmann führt ihr Kosmetikstudio nun unter neuem Namen.
HWK für Oberfranken
Sie hat ihre Lektion gelernt: Jessica Emtmann führt ihr Kosmetikstudio nun unter neuem Namen.

Augen auf bei der Namensgebung

Aus einer kreativen Wortschöpfung kann schnell eine Abmahnung erwachsen - Kosmetikerin Jessica Emtmann gibt Tipps

„Hairport“, „Cutting-Crew“ oder „Schnittstelle“ – Friseur- und Kosmetiksalons sind dafür bekannt, dass sie sehr oft kreative Namen für ihr Geschäft auswählen. So folgte auch die Kosmetikerin Jessica Emtmann aus Hof bei der Gründung ihres Einzelunternehmens einer spontanen Eingebung: „Kosmetikstudio Tausendschön“ war für Sie die perfekte Bezeichnung. Ein Entschluss, der ihr im Nachhinein viel Geld kostete.

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AdobeStock/stevecuk

Was passiert, wenn nichts mehr geht?

Dieter Opel ist zertifizierter IT-Grundschutz-Praktiker (BSI) und berät HWK-Betriebe zum Thema Informationssicherheit

Der Ernstfall kann jeden Betrieb ereilen: Kein Zugriff mehr auf IT-Systeme und Kundendaten, Aufträge und Rechnungen können nicht erstellt, Ware und Material nicht mehr geordert werden. Die Folgeschäden, die zum Beispiel durch einen Stromausfall oder Cyber-Angriff entstehen, können erheblich sein. „Genau deshalb führt an Informationssicherheit kein Weg vorbei. Sie ist die Voraussetzung für eine erfolgreiche Digitalisierung“, bekräftigt Dieter Opel, Berater für Innovation und Technologie an der Handwerkskammer für Oberfranken.

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HWK für Oberfranken

Vermittler zwischen Betrieben und Regierung

Die betriebswirtschaftliche Beratung der Handwerkskammer für Oberfranken leistete mit ihrer Corona-Hotline schnelle Hilfe in der Krise

Von heute auf morgen war Schluss, Lockdown für weite Teile der Gesellschaft und der Wirtschaft. Mit enormen wirtschaftlichen Folgen. Der Freistaat Bayern und auch der Bund stellten in der Corona-Krise zwar schnell Soforthilfe in Aussicht, doch der Weg zur finanziellen Hilfe gestaltete sich oft sehr schwierig. Davon weiß Dr. Dirk Haid, Leiter der Betriebswirtschaftlichen Beratung der Handwerkskammer für Oberfranken, ein Lied zu singen.

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Betriebseigentümer Friedrich Maderer mit einem der Wandteile, die er für seine Holzhäuser baut.
Karoline Rübsam

Mit Motivation den eigenen Betrieb gründen

Wer sich selbstständig macht, tut dies hauptsächlich im Nebenerwerb - Beispiel einer erfolgreichen Gründung aus dem Landkreis Forchheim

Das Handwerk bietet erstklassige Karrierechancen bis hin zur Selbstständigkeit. Zudem sind bei der Mehrzahl der Betriebe die Auftragsbücher gut gefüllt. Die Nachfrage nach handwerklichen Leistungen ist riesengroß. Da scheint fast verwunderlich, dass es kaum Handwerksbetriebsgründungen im Raum Forchheim – wie auch generell in Oberfranken – gibt.

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In der Betriebshalle in Einzelteilen produziert und fertig montiert wartet eine Treppenschalung auf den Transport zur Baustelle.
HWK für Oberfranken
In der Betriebshalle in Einzelteilen produziert und fertig montiert wartet eine Treppenschalung auf den Transport zur Baustelle.

Wunschtreppe wird nun bezahlbar

Die Loirotec GmbH aus Forchheim fertigt individuelle Schalungen für Betontreppen - Präsentation auf der IHM-Sonderschau "Innovation gewinnt"

Die Loirotec GmbH verfolgt einen Weg hin zu mehr Flexibilität, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit bei der Schalung von Betontreppen. Mit einer patentierten, computergestützten Erstellung von Fertigschalungen sichern Schreinermeister und technischer Leiter Robert Loibl und sein Team nicht nur die Qualität auf der Baustelle, sondern sorgen auch für Planungssicherheit bei der ausführenden Baufirma.

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Alexander und Friedrich Gölkel (von links) sind sich einig darüber, wie ihre Dachdeckerei geführt wird. Für 2021 ist die Betriebsübernahme vom Vater zum Sohn angedacht.
HWK für Oberfranken
Alexander und Friedrich Gölkel (von links) sind sich einig darüber, wie ihre Dachdeckerei geführt wird. Für 2021 ist die Betriebsübernahme vom Vater zum Sohn angedacht.

Mediation bringt Vater und Sohn zusammen

Durch eine Beratung der Handwerkskammer steht der Dachdeckerbetrieb Gölkel aus Selbitz nun kurz vor der Weiterführung in der neunten Familiengeneration

Heute sitzen Sie Seite an Seite einträchtig am Tisch, stimmen sich über die einzelnen Kundenaufträge und deren Abwicklung ab, die Kommunikation untereinander funktioniert reibungslos, der Dachdeckerbetrieb läuft gut. Doch das war nicht immer so. Vater Friedrich und Sohn Alexander hatten lange Zeit unterschiedliche Auffassungen, was die Betriebsführung betraf.

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"Wir sind spontan, wenn ihre es seid!" So das Motto von Antje Albrecht und Melanie Meier (von links), die in ihrer "Haarkämmerei" ohne Terminvereinbarungen arbeiten.
HWK für Oberfranken
"Wir sind spontan, wenn ihre es seid!" So das Motto von Antje Albrecht und Melanie Meier (von links), die in ihrer "Haarkämmerei" ohne Terminvereinbarungen arbeiten.

Perfekt gerüstet ins Abenteuer Selbstständigkeit

Antje Albrecht und Jacqueline Carl haben in Coburg gemeinsam einen Friseursalon eröffnet - Ein Jahr intensive Vorbereitung mit der HWK

Beide lieben ihren Beruf, für beide ist er eine Leidenschaft. Die beiden Friseurinnen Antje Albrecht und Jacqueline Carl kennen sich schon lange und haben schon in einem Salon zusammengearbeitet. Beide sind Mütter und bemerkten in dieser Lebensphase, wie lange Arbeitszeiten, die wenigen Urlaubstage und das oft hektische Termingeschäft ihre Familienleben negativ beeinflussen. Die Idee, sich mit einem eigenen Salon selbstständig zu machen, wurde geboren.

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Auf dem Weg zur neuen Brille - André Hagen punktet mit individuellem Service.
HWK für Oberfranken
Auf dem Weg zur neuen Brille - André Hagen punktet mit individuellem Service.

Bürokratie-Hürde überwunden

André Hagen erfüllte sich seinen langgehegten Traum vom eigenen Optiker-Geschäft im Zentrum von Bayreuth

„Vor der Arbeit und der Eigenverantwortung war mir nicht bange und auch fachlich hatte ich keinerlei Bedenken. Die Bürokratie allerdings – das war bei der Frage, ob ich mich selbstständig mache, die größte Hürde“, gesteht Augenoptikermeister André Hagen. „Ich hasse Schreibkram, insofern hatte ich vor den bürokratischen Vorgaben die meisten Sorgen“.

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Sein Geschäft kann weiterlaufen. Franz Hofmann ist einer der letzten Schuhmacher im Landkreis Wunsiedel.
Hofmann
Sein Geschäft kann weiterlaufen. Franz Hofmann ist einer der letzten Schuhmacher im Landkreis Wunsiedel.

Die Lösung lag im Nachbarhaus

Die Forderung einer behindertengerechten Toilette brachte einen Schuhmacherbetrieb knapp vor das Aus - Rechtsberatung der Handwerkskammer fand eine Kompromisslösung

„Das war wie ein Schlag ins Gesicht“, erinnert sich der Orthopädie-Schuhmacher Franz Hofmann aus Wunsiedel. Ein halbes Jahr nachdem er mit seinem kleinen Betrieb umgezogen war, erhielt er die Nachricht, dass die sogenannte „Präqualifizierungsbestätigung“ für seinen Betrieb nicht mehr verlängert wird.

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Freuen sich über einen gelungenen Generationswechsel bei der KA Metallbau GmbH: Wolfgang Heim und Markus Hehl (von rechts).
Giulia Larigaldie
Freuen sich über einen gelungenen Generationswechsel bei der KA Metallbau GmbH: Wolfgang Heim und Markus Hehl (von rechts).

Betriebsübernahme par excellence

Markus Hehl hat die KA Metallbau GmbH in Bamberg übernommen - Seine Erfolgsfaktoren

„Ein gutes und offenes Vertrauensverhältnis zwischen Übergeber und Übernehmer ist für mich der Schlüssel zum Erfolg, wenn ein Generationenwechsel in einem Handwerksunternehmen ohne große Reibungsverluste gelingen soll.“ So bringt es Markus Hehl, der vor kurzem die Firma KA Metallbau GmbH in Bamberg gekauft hat, auf den Punkt.

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